Prof. Dr. Claudia Mareis
Profil
Zusammenfassung
Claudia Mareis erforscht die Schnittstellen zwischen Design und Wissenschaft als kulturelle und soziale Praktiken. Sie untersucht, wie beide Felder historisch gewachsen sind, welche Akteure und Diskurse sie prägen, und wie sie miteinander interagieren oder in Konflikt geraten. Diese Perspektive ist für Unternehmen relevant, die verstehen möchten, wie designerisches und wissenschaftliches Denken in Innovationsprozessen zusammenwirken.
Skills
Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
- Name
- Prof. Dr. Claudia Mareis
- Titel
- Prof. Dr.
- Fakultät
- Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
- Institut
- Institut für Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft
- Arbeitsgruppe
- Gestaltung und Wissensgeschichte
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- Telefon
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- HU-FIS-Profil
- Quelle ↗
- Zuletzt gescrapt
- 28.6.2026, 01:09:28
Forschungsthemen1
EXC 2025: Matters of Activity. Image Space Material
Quelle ↗Förderer: DFG Exzellenzstrategie Cluster Zeitraum: 01/2019 - 12/2025 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Wolfgang Schäffner, Prof. Dr. Claudia Mareis
Mögliche Industrie-Partner31
Details nur für eingeloggte sichtbar
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Publikationen1
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
J.B. Metzler eBooks · DOI
Der vorliegende Text geht davon aus, dass Design und Wissenschaft keine homogenen, in sich geschlossenen Felder sind, sondern vielmehr ein komplexes, dynamisches Wirkungsgefüge von historischen, sozialen und kulturellen Diskursen, Akteur/innen und Praktiken bilden, die miteinander interagieren und manchmal auch in Konflikt zueinanderstehen (vgl. Mareis 2017). Je nach Untersuchungsperspektive lassen sich sowohl Gemeinsamkeiten als auch signifikante Unterschiede zwischen den beiden Feldern und den damit verbundenen Wissenskulturen, Praktiken und Selbstverständnissen identifizieren. So werden gleichermaßen im Design als auch in den wissenschaftlichen Disziplinen Dinge erforscht, erfunden, entworfen, analysiert, modelliert, konstruiert, synthetisiert und hergestellt. Beide Felder haben im Verlauf der Zeit zudem eine Vielzahl von Methoden und Strategien entwickelt, um mit unklaren Problem- und Sachlagen, mit ‚bösartigen Problemen‘ (vgl. Rittel/Webber 1973), produktiv umzugehen, und beide erheben für sich schließlich den Anspruch, auf mehr oder weniger systematische Weise neuartige Erkenntnisse und Artefakte hervorzubringen. Dagegen unterscheiden sich die feldspezifischen Diskurse, das professionelle Handeln, die soziale Habitualisierung der Akteur/innen oder die Kriterien, nach denen Methoden oder Ergebnisse bewertet werden, kurz: die Spielregeln und Sprachspiele der beiden Felder, zum Teil erheblich. Jede Bestimmung des Verhältnisses von Design und Wissenschaft hat es daher sowohl mit Schnittstellen als auch mit Grenzziehungen zu tun. Diese sind nicht notwendigerweise nur in der Sache selbst begründet, sondern ergeben sich auch aus der Art des analytischen Zugangs und der theoretischen Modellierung.
Kooperationen7
Bestätigte Forscher↔Partner-Paare aus HU-FIS — Gold-Standard-Positive für das Matching.
EXC 2025: Matters of Activity. Image Space Material
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