Prof. Dr. phil. Bernd Ahrbeck
HU-FIS-Profil ↗In dem Projekt werden die sprachliche und kommunikative Entwicklung von in Gebärden-, Laut- und Schriftsprache geforderten gehörlosen Kindern erfasst und mit anders geförderten Hörgeschädigten verglichen.
Die explosionsartige Vermehrung von Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen verweist auf einen schnellen kulturellen Wandel, dem immer mehr Kinder in unguter Weise ausgesetzt sind. Zeitverknappung, Reizüberflutung und die zunehmende Flüchtigkeit persönlicher Beziehungen stellen dazu wesentliche Stichworte dar. Bestimmte Kinder reagieren auf Zeitumstände mit besonderer Sensibilität, teils so intensiv, dass ihr übersteigertes Verhalten am Ende eine pathologische Ausprägung annimmt.
Traumatisierungen sind klinisch als bedeutsame Kategorie bei psychosozial schwer geschädigten Menschen anerkannt, werden im pädagogischen Kontext bisher jedoch weitgehend übersehen. Es wird der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise Traumatisierungen in Hinblick auf Förderung, Pädagogik und Therapie schwer verhaltensgestörter Schülerinnen und Schüler als rehabilitative Leitkategorie eingeräumt werden kann.
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