Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann
Profil
Forschungsthemen1
Das Epos in der Moderne
Quelle ↗Förderer: DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe) Zeitraum: 10/2015 - 06/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann
Mögliche Industrie-Partner10
Stand: 26.4.2026, 19:48:44 (Top-K=20, Min-Cosine=0.4)
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Ecole Pouchet
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Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
Zeitschrift für Ideengeschichte · 38 Zitationen · DOI
Ein französischer, ein englischer und ein deutscher Intellektueller, so erzählt ein alter französischer Witz, sollen eine Studie über Universitäten schreiben. Der Franzose besucht für ein paar Stunden die nächstliegende Einrichtung, plaudert mit einigen Professoren, hört eine Vorlesung und beobachtet die Studenten; wieder zu Hause angekommen, verfasst er einen geistreichen Essay. Den Engländer packt die Reiselust, und über Jahre besucht er die Universitäten aller Kontinente; er kehrt mit einer wertvollen Faktensammlung zurück.
21 Zitationen · DOI
Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft Internationales Organ für Neuere Deutsche Literatur · 13 Zitationen · DOI
Zeitschrift für Germanistik · 5 Zitationen · DOI
Abstract Das ,Nationalepos‘ entsteht um 1800 aus einer spezifischen Diskursformation. Es beruht auf der Vorstellung, dass der identitäre Inbegriff einer Nation – der ,Volksgeist‘ – sich in einem zentralen Text manifestieren könne. Insofern wird das Nationalepos im 19. Jahrhundert zu einem der Schlüsseltexte des Nationalismus. Der Drang, ebenfalls ein solches Epos vorweisen zu können, ist dabei ein europäisches – und auch über Europa hinausgehendes – Phänomen. Die zeitgenössischen Theorien des Epos, die zur entsprechenden Auratisierung der Gattung entscheidend beigetragen haben, werden damit zu Blaupausen, um solche Texte herzustellen. Der Beitrag skizziert einige wichtige Momente dieser Epostheorien, um dann vier aus ihnen hervorgehende Praktiken zu beschreiben, mit deren Hilfe Nationalepen konstituiert wurden: Finden (am Beispiel des französischen Chanson de Roland ), Fälschen (die böhmischen Handschriften aus Königinhof und Grünberg), Ordnen (das finnische Kalevala ) und Singen (am Nibelunge -Epos von Wilhelm Jordan).The article deals with the national epic as a specific generic constellation that emerges around 1800. Conceived to be the manifestation of a nation’s identity – its ,spirit‘ –, the national epic serves as one of the textual cornerstones of contemporary nationalism. The will to ,own‘ an epic, become a compulsion among the European nations. Contemporary genre theories that are debated internationally, help to provide the epic with its exceptional aura, at the same time serving as models for the establishment of such texts. Thus, the nationalist epic must, quite ironically, be conceived as a European phenomenen, resulting from transnational cultural transfer. First, the article sketches some key aspects of contemporary theories of the genre; second, it presents four ways of constituting a national epic outlined by these theories: finding, forging, ordering, and singing, using as examples the French Chanson de Roland , the Bohemian Manuscripts from Königinhof and Grünberg, the Finnish Kalevala , and Wilhelm Jordan’s German Nibelunge .
Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte · 5 Zitationen · DOI
4 Zitationen
4 Zitationen · DOI
Der junge Ödipus, so […] Dürrenmatt […], […] wusste, dass er als Findelkind nach Korinth gekommen war. […] Apollon[s] […] Spruch gläubig annehmend, erfüllte er in heiliger Raserei das Verheißene […]. Durch das Pestorakel […] verstand er endlich den Sinn des verhängten Schicksals […]. Im Triumph führte er den Prozess gegen sich selbst, und im Triumph verstümmelte er sich. […] Dass es sich […] um eine Mythenkorrektur handelt, ist auf den ersten Blick evident. […] Aus der Tragödie des Unwissens wird ein Drama des Wissens. […]Da für das Wirken des Schicksals […] Ödipus’ Unwissen aber konstitutiv ist, dreht sich, wenn Ödipus weiß und trotzdem handelt, die Priorität zwischen Schicksal und Wille um: Ödipus […] will das als Schicksal Verhängte erfüllen. […] Wissen statt Unwissen, Zufall statt Schicksal – so lauten die Gesichtspunkte, die den ersten Teil der folgenden Untersuchung leiten sollen. Der zweite Teil zielt auf die Bedeutung der Mythenkorrektur […]. Sieht man genauer auf die referierte Ödipus-Variante, so muss man sich Sophokles’ und Dürrenmatts Fassung als ‚mythos‘ im Aristotelischen Sinne identisch vorstellen. […] Wir stehen vor dem paradoxen Befund, dass der Mythos, obwohl er in seinem Kern verändert wird, auf seiner Handlungsgestalt beharrt, und sich […] der tragische Ausgang der Geschichte behauptet. Die alte Geschichte scheint […] einen modernen Sinn ergeben zu können, für den es genügt, die Prämissen, nicht jedoch die Fatalität des Verlaufs zu korrigieren.
Episode und Totalität : Zur Poetik des modernen Epos nach 1800, am Beispiel von Friedrich Schlegel
2020Zeitschrift für Germanistik · 3 Zitationen · DOI
Abstract Der Beitrag geht zwei Elementen nach, die in der Theorie der großen Gattung Epos um und nach 1800 eine wichtige Rolle spielen: der Episodizität und der Totalität. Eine gegenüber den aristotelischen Vorgaben radikal verstandene Episodizität erlaubt es, das Epos als Gattung zu verstehen, die einzelne Ganzheiten aggregiert und die progressiv verzeitlicht werden kann, ohne dass die Hoffnung auf eine zukünftige kompositorische Schließung aufgegeben werden muss. Diese Konstellation eröffnet ein Spannungsfeld für verschiedene Konfigurationen von Epos und Moderne. Als Beispiel wird dargestellt, wie Friedrich Schlegel die homerische Epik rekonstruiert und sie transformativ für seinen Entwurf der modernen ,progressiven Universalpoesie‘ nutzt.The article focuses on the concepts of episode and totality, as they were discussed within the theory of the epic around and after 1800. On the basis of non-Aristotelian interpretations of episodic structures, the epic could be understood as a specifically modern genre that could follow an aesthetics of aggregation and temporalization without having to abandon the hope for future closure. While the article aims to reconstruct a general potential of the genre after 1800, its main example is Friedrich Schlegel’s scrutiny of Homeric poetry and its impact on his notion of ‘progressive Universalpoesie’.
Fabula · 3 Zitationen · DOI
The article discusses a paradoxical gesture which is significant for the birth of modern philology and the widespread fascination with folk poetry in the nineteenth century. Scholars often consider the oral nature of these traditions as crucial for their aura. How do they cope with the fact that they have to represent the oral texts in print in order to rescue them for modern culture? The argument focuses on the example of the Brothers Grimm and their Children's and Household Tales.
Mitteilungen des Deutschen Germanisten-Verbandes/Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes · 3 Zitationen · DOI
Mitteilungen des Deutschen Germanisten-Verbandes/Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes · 2 Zitationen · DOI
Zeitschrift für deutsche Philologie digital/Zeitschrift für deutsche Philologie · 2 Zitationen · DOI
J.B. Metzler eBooks · 1 Zitationen · DOI
Es ist ein Gemeinplatz der Forschung, dass das Epos nach 1800 gestorben und zugunsten des Romans begraben worden sei. Wie wenig dies der publizistischen Wirklichkeit zumindest des 19. Jhs. entspricht, hat Horst Thomé (1998) eindrücklich betont. Auch das entsprechende Kapitel in Friedrich Sengles Biedermeierzeit (1972) leidet nicht am Mangel einschlägiger Texte.
Zeitschrift für Germanistik · 1 Zitationen · DOI
J.B. Metzler eBooks · 1 Zitationen · DOI
1945 erschien Paul Valérys Mon Faust (Ébauches). In den einleitenden Bemerkungen thematisiert er die Macht, die Goethe immer noch über den Stoff ausübe. Erst er habe »Faust und den Anderen so hervorgebracht, dass sie nach ihm Werkzeuge des Weltgeistes werden konnten« (»Le créateur de ces deux-ci, Faust et l’Autre, les a engendrés tels qu’ils devinssent après lui des instruments de l’esprit universel«; Valéry 1960, 276). Und erst aufgrund seines Faust seien die Protagonisten schließlich über dieses Werk hinausgewachsen und zu gleichsam mythischen Figuren geworden, die nun andere Reflexionen des Stoffes zuließen. Der Titel von Valérys Entwürfen inszeniert die Aneignung dieser inzwischen vom großen Vorgänger emanzipierten Figuren – bleibt damit aber des alten Eigentumsrechts eingedenk.
»Lucinde«
2017J.B. Metzler eBooks · 1 Zitationen · DOI
Die Lucinde ist Schlegels einziger Roman und die einzige seiner literarischen Schriften, die von der Forschung nachhaltig wahrgenommen wurde. Sie fehlt in keiner Epochendarstellung oder Einführung zur Romantik
Was ist Kritik?
20151 Zitationen · DOI
Zeitschrift für Germanistik · 1 Zitationen · DOI
Mitteilungen des Deutschen Germanisten-Verbandes/Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes · 1 Zitationen · DOI
Athenäum · 1 Zitationen · DOI
1 Zitationen · DOI
1 Zitationen · DOI
Preliminary Material /Hans Adler and Rainer Godel -- Formen des Nichtwissens im Zeitalter des Fragens /Hans Adler and Rainer Godel -- Das gewisse Etwas der Aufklärung /Hans Adler -- Zur Prekarität der Aufklärung. Vernunftkritik und das Paradigma der Anthropologie (Taine, Horkheimer / Adorno, Foucault, Lyotard) /Heinz Thoma -- Von den berechenbaren Grenzen des Nichtwissens zur Zeit der Aufklärung /Eberhard Knobloch -- L’effi cace de la raison /Bertrand Binoche -- Aufgeklärtes Nicht-Wissen /Rainer Enskat -- ‚Fabelhaft‘ und ‚wunderbar‘ in Aufklärungsdiskursen. Zur Genese des modernen Mythosbegriffs /Stefan Matuschek -- Un-Möglichkeit der Ausnahme: Die Wunderkritik der Aufklärung /Daniel Weidner -- La sagacité de l’esprit. La conjecture au XVIIIe siècle /Denis Thouard -- Séjourner dans la contradiction. L’idée de «nouvelles Lumières» et les contradictions de l’universalism /Etienne Balibar --
1 Zitationen · DOI
Christian Fürchtegott Gellert stand in der Mitte des 18. Jahrhunderts als Autor, Übersetzer und Hochschullehrer im Zentrum vielgestaltiger Austauschprozesse zwischen Künsten und Wissenschaften. Als Briefpartner in zahlreichen Korrespondenzen, durch seine Tätigkeit als Übersetzer und Vermittler ausländischer Literatur und damit wirkungsbewusster Mitgestalter des literarischen Kanons wie auch als außerordentlicher Professor für Philosophie an der renommierten Leipziger Universität war Gellert eine Institution und zugleich eine Art Kreuzung im Diskursnetz empfindsamer Aufklärung. Der Band versammelt Beiträge zu Gellert als Vermittler der Schönen Wissenschaften, der Rhetorik, der Moralphilosophie und zeitgenössischen Anthropologie ebenso wie zu seiner Position im politischen Diskurs zu Zeiten des Siebenjährigen Kriegs. Darüber hinaus erschließt der Band verschiedene Spuren seines Werks in der Lexikographie und in der zeitgenössischen Musikkultur und zeichnet Gellert-Wirkungen in Frankreich, im ersten Wörterbuch der Deutschen, der Stammbuchkultur des 18. Jahrhunderts und in Leben und Werk eines Romantikers nach.
J.B. Metzler eBooks · 1 Zitationen · DOI
Das ganze 18. Jahrhundert hindurch vollzieht sich ein langwieriger Prozess der Entdogmatisierung der christlichen Religion. Die aufklärerische Religionskritik, die sich gerne (und manchmal auch kompetent) die Mittel der philologischen Bibelkritik zu Eigen macht, unterhöhlt den Begriff der Offenbarung und macht es immer schwieriger für die Christen, sich einfach auf das Faktum der Offenbarung zu berufen. Das hat zur Folge, dass die Neigung wächst, die Legitimationsbasis der Religion von der Offenbarung auf das religiöse Gefühl umzustellen — ein Prozess, den der Pietismus wider seine eigenen Intentionen befördert. Religion wird damit zugleich liberaler und beliebiger: Während man, wenn auch gelegentlich unter Inkaufnahme großen Streits, deutend ausbuchstabieren konnte, was die Offenbarung sagte und anbefahl, kann das Gefühl vieles fühlen und beunruhigt sich nicht weiter dabei, wenn das, was es fühlt, über höchst vage Konturen nicht hinaus gelangt.
Wehrhahn eBooks · 1 Zitationen
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Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
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- Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann
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- Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
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- 26.4.2026, 01:03:51