Annika Nickenig erforscht die historische und theoretische Abgrenzung zwischen Haushalts- und Politischer Ökonomie — also die Frage, wer als wirtschaftliches Handlungssubjekt in verschiedenen ökonomischen Kontexten gilt und wie sich diese Rollen historisch verschoben haben. Ihre Arbeit verbindet wirtschaftshistorische Analyse mit begriffsgeschichtlichen Methoden, um zu verstehen, wie ökonomische Kategorien und Akteure definiert wurden. Dies ist relevant für die Geschichtsforschung und für das Verständnis von Governance-Strukturen, da es zeigt, wie institutionelle und konzeptionelle Grenzen zwischen privater und öffentlicher Wirtschaft entstanden sind.
🔒 Das System hat 47 mögliche Industrie-Partner gefunden — Firmen, Scores und Begründungen sind nur für eingeloggte Nutzer:innen sichtbar. Anmelden
Annika Nickenig
HU-FIS-Profil ↗J.B. Metzler eBooks · DOI
In Haus und Familie, die seit dem 18. Jahrhundert den bevorzugten sozialen Raum idyllischer Darstellungen bilden, fungiert der Hausvater als Garant für Ordnung und Stabilität. Als pater familias kommen ihm „vorstand und leitung des hauswesens“ (DWB, X, 694) zu. Auf diese Weise bildet er den Übertragungspunkt politischer Herrschaft in den Bereich des Häuslichen und Privaten: Der Hausvater regiert über alle Personen, die zum Haushalt gezählt werden, über Ehefrau, Kinder und Dienerschaft, und bestimmt somit über die sozialen Beziehungen des Hauses, dessen innere Hierarchie und die Zugehörigkeit zum Haushalt.
J.B. Metzler eBooks · DOI
Innerhalb des kulturellen Imaginären nimmt die Figur Diana (griechisch Artemis) eine ambivalente Position ein, wird sie doch mal als jungfräulich und tugendhaft, mal als grausam und rachsüchtig dargestellt. In der antiken Mythologie ist sie die jungfräuliche Göttin der Jagd, und gilt als Schützerin der Natur, der Tiere und der Menschen.