Prof. Dr. Kai Kappel forscht an der Schnittstelle von Kunstgeschichte, Architekturgeschichte und Kulturwissenschaft. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Architekturikonologie, Materialsemantik und Erinnerungskultur, insbesondere im Mittelalter und im 20. Jahrhundert. Ein zentrales Thema ist die Gedenkkultur zu den Weltkriegen und NS-Verbrechen sowie die Analyse von Raumwahrnehmung und Historizität. Er verbindet historische Fallstudien mit theoretischen Ansätzen der Bild- und Mediengeschichte.
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Prof. Dr. Kai Kappel
HU-FIS-Profil ↗Sommerresidenzen und herrscherliche Refugien um den Monte Vulture. Wohnkomfort und Naturerfahrung im spätstaufisch-frühangevinischen Süditalien
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Förderer: Fritz Thyssen Stiftung Zeitraum: 11/2012 - 01/2013 Projektleitung: Prof. Dr. Kai Kappel
Zeitraum: 02/2014 - 12/2014 Projektleitung: Prof. Dr. Kai Kappel
Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 07/2014 - 12/2014 Projektleitung: Prof. Dr. Kai Kappel
Schmerzhaft in die Haut gestochen, galten Tätowierungen bis zur Erfindung der Lasertechnologie als unauslöschlich. Sie kennzeichneten über den Tod hinaus und fungierten als Eigentums- und Strafmarkierungen, als Schutz-, Freiheits- und Identitätszeichen. Der Band spannt einen Bogen von griechischen Sklavenstigmata über römische Straftätowierungen bis hin zur Auschwitzer Nummerntätowierung und ihrer heutigen Bedeutung als Überlebens-, Widerstands- und Erinnerungszeichen. Die Beiträge beleuchten die Rolle von Tätowierungen als Pikto- und Logogramme und fragen, ob Tätowierungen mit einem spezifischen Befehls- und Steuerungspotential oder aber mit einem subversiven Gegensinn ausgestattet sind. Für wen sind sie lesbar in einer bestimmten Situation und ihrer historischen Transformation? Mit Beiträgen von Iris Därmann, Susanna Elm, Michael C. Frank, Mark Gustafson, Kai Kappel, Susanna Kumschick, Anna L. Roethe, Thomas Macho, Ole Wittmann.
heiDOK – The Heidelberg Document Repository (Heidelberg University) · DOI
In der Geschichte des Sakralbaues sind raumhaltige Ausgrenzungen und kleinmastbliche Binnenarchitekturen durchaus gelufig.M eist wurden liturgisch bedeutsame Orte architektonisch ausgestaltet und gleichzeitig oder nachtrglich mit einer ueren Raumhlle umgeben
Allemagne d aujourd hui · DOI