PD Dr. Gertrud Hüwelmeier
HU-FIS-Profil ↗Das Forschungsprojekt untersucht transnationale religiöse Beziehungen vietnamesischer und ghanaischer Migranten. Ausgehend von Berlin als neuer Metropole stehen Vernetzungen mit anderen Gruppen in Deutschland und Europa sowie die Aufrechterhaltung und Gestaltung von religiösen, sozialen und ökonomischen Verflechtungen zu den jeweiligen Herkunftsländern im Mittelpunkt der Studie. Die Forschungsperspektive richtet sich insbesondere auf die Aushandlungsprozesse von Machtbeziehungen in transnationalen religiösen Netzwerken sowie auf die religiöse Bearbeitung von Ausgrenzungserfahrungen angesichts einer restriktiv werdenden Einwanderungspolitik.
Das Forschungsprojekt untersucht transnationale religiöse Beziehungen vietnamesischer und ghanaischer Migranten. Ausgehend von Berlin als neuer Metropole stehen Netzwerke in Deutschland und Europa sowie die Aufrechterhaltung und Gestaltung von religiösen, sozialen und ökonomischen Verflechtungen zu den jeweiligen Herkunftsländern im Mittelpunkt der Studie. Die Forschungsperspektive richtet sich auf die Aushandlungsprozesse von Machtbeziehungen in transnationalen religiösen Netzwerken, auf die Transformation religiöser Praktiken im Migrationskontext sowie deren Rückwirkungen in die jeweiligen Herkunftsgesellschaften.
Basare, Märkte und globale Handelszentren sind Orte, an denen sich Menschen unterschiedlicher ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft begegnen. Auf der Basis ethnographischer Feldforschung in Märkten in Berlin, Warschau, Prag und Hanoi untersucht das Forschungsprojekt die ethnische, linguistische und sozio-kulturelle Diversität von Händlern und Kunden.
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