Prof. Wiese erforscht die Grammatik und Struktur des Deutschen in mehrsprachigen Kontexten — insbesondere wie sich die deutsche Sprache verändert, wenn Sprecher:innen mehrere Sprachen verwenden oder in sprachlich diversen urbanen Umgebungen aufwachsen. Ihr aktueller Fokus liegt auf der Analyse von Sprachkontakt-Phänomenen (z. B. urbane Kontaktdialekte wie Kiezdeutsch), Heritage-Sprachen und der Frage, wie gesellschaftliche Mehrsprachigkeit die Grammatik und Registerwahrnehmung prägt. Sie arbeitet mit großen vergleichenden Korpora und untersucht, welche grammatikalischen Variationen entstehen und wie Sprachideologien diese Prozesse beeinflussen. Für Schulen und Bildungseinrichtungen liefert sie empirische Grundlagen zur Mehrsprachigkeit; für Sprachpolitik und Integration bietet sie Erkenntnisse über die Normalität und Dynamik sprachlicher Vielfalt in modernen Gesellschaften.
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Prof. Dr. Heike Wiese
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FOR 2537: Grammatische Dynamiken im Sprachkontakt: ein komparativer Ansatz
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FOR 2537: Grammatische Dynamiken im Sprachkontakt: ein komparativer Ansatz
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Zeitraum: 12/2000 - 12/2013 Projektleitung: Prof. Dr. Heike Wiese
Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 11/2016 - 01/2022 Projektleitung: Prof. Dr. Heike Wiese
Förderer: DFG Forschungsgruppe Zeitraum: 04/2018 - 06/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Heike Wiese, Prof. Dr. Anke Lüdeling
Cambridge University Press eBooks · DOI
What constitutes our number concept? What makes it possible for us to employ numbers the way we do; which mental faculties contribute to our grasp of numbers? What do we share with other species, and what is specific to humans? How does our language faculty come into the picture? This 2003 book addresses these questions and discusses the relationship between numerical thinking and the human language faculty, providing psychological, linguistic and philosophical perspectives on number, its evolution and its development in children. Heike Wiese argues that language as a human faculty plays a crucial role in the emergence of systematic numerical thinking. She characterises number sequences as powerful and highly flexible mental tools that are unique to humans and shows that it is language that enables us to go beyond the perception of numerosity and to develop such mental tools.
Lingua · DOI
“Wunderbar, das Deutsche. Wie es immer neue Varianten entwickelt und neue Wörter wie lassma oder ischwör. Oder wie dort das Wörtchen so auf ganz neue Weise eingesetzt wird: Die ist so blond so.“