Christine Werthmann erforscht urbane und regionale Agrarsysteme mit Fokus auf Biodiversitätserhaltung und ressourceneffiziente Produktion. Sie entwickelt geschlossene Kreislaufsysteme für die städtische Landwirtschaft (Aquaponik, Insektenzucht, Pflanzenproduktion), die Energie und Nährstoffe weitgehend recyceln, sowie Informationsnetzwerke zur Bewahrung genetischer Vielfalt in Obst- und Gemüsesorten. Ihre Arbeiten adressieren die Verarmung von Kulturpflanzenvielfalt und ermöglichen es Kommunen und Unternehmen, lokale Produktion ressourcenschonend zu gestalten. Relevant sind ihre Ansätze für städtische Entwicklung, Lebensmittelproduktion und den Naturschutz.
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Christine Werthmann
HU-FIS-Profil ↗Ziel und Innovation des Vorhabens ist die smarte Vernetzung intensiver agrarischer Produktionssysteme am Beispiel Fisch, Pflanze und Insekt (CUBES) zu einem Gesamtsystem (CUBES Circle) mit weitgehend geschlossenen Energie- und Stoffkreisläufen. Durch Einbindung neuester Produktionstechnologien, der Verwendung und Weiterentwicklung von commercial-off-the-shelf-Bausteinen, der Kopplung des Systems mit seiner Umwelt sowie der konsequenten Verfolgung eines Zero-Waste-Ansatzes wird eine bisher unerreichte Ressourcen- und Energieeffizienz bei gleichzeitig optimierter Produktivität gesunder Nahrungsmittel angestrebt. Der CUBES Circle geht in seiner Umweltbilanzierung sogar noch einen Schritt weiter. Es werden nicht nur die benötigten Energie- und Stoffmengen wie Exergie, Wasser und Nahrung aus Produkt- oder Reststoffen der jeweiligen anderen Produktionssysteme gewonnen, sondern Prozessexergie erzeugt, welche an die Umgebung (z. B. Industrieprozesse, urbane Infrastruktur) abgegeben werden kann. Darüber hinaus werden ganzheitliche Modelle der Stoffflusslenkung im CUBES Circle erstellt, so dass die Produktion durch smarte Regelungsmaßnahmen dynamisch an Umweltbedingungen angepasst werden kann.
Ziel und Innovation des Vorhabens ist die smarte Vernetzung intensiver agrarischer Produktionssysteme am Beispiel Fisch, Pflanze und Insekt (CUBES) zu einem Gesamtsystem (CUBES Circle) mit weitgehend geschlossenen Energie- und Stoffkreisläufen. Durch Einbindung neuester Produktionstechnologien, der Verwendung und Weiterentwicklung von commercial-off-the-shelf-Bausteinen, der Kopplung des Systems mit seiner Umwelt sowie der konsequenten Verfolgung eines Zero-Waste-Ansatzes wird eine bisher unerreichte Ressourcen- und Energieeffizienz bei gleichzeitig optimierter Produktivität gesunder Nahrungsmittel angestrebt. Der CUBES Circle geht in seiner Umweltbilanzierung sogar noch einen Schritt weiter. Es werden nicht nur die benötigten Energie- und Stoffmengen wie Exergie, Wasser und Nahrung aus Produkt- oder Reststoffen der jeweiligen anderen Produktionssysteme gewonnen, sondern Prozessexergie erzeugt, welche an die Umgebung (z. B. Industrieprozesse, urbane Infrastruktur) abgegeben werden kann. Darüber hinaus werden ganzheitliche Modelle der Stoffflusslenkung im CUBES Circle erstellt, so dass die Produktion durch smarte Regelungsmaßnahmen dynamisch an Umweltbedingungen angepasst werden kann.
Environmental Innovation and Societal Transitions · DOI
Environmental Science & Policy · DOI
Sustainability · DOI
Framed field experiments are widely applied to study behavior in common pool resource dilemmas. Anecdotal evidence suggests that participation in such experiments improves cooperation in actual field settings. Yet, formal tests of such relationships are absent from the literature. We present results from a field experiment, investigating how participation in a two person prisoner’s dilemma game affects contributions to a global public good, as measured by donations to an environmental foundation. We find that subjects who participate in the prisoner’s dilemma game donate slightly more than subjects who do not participate in the game. Participants who are paired with a cooperative player in the prisoner’s dilemma also donate more. We further find that donations substantially increase with income and decrease with concern for environmental issues.
Die biologische Vielfalt ist heute überall auf der Welt – auch in Deutschland und Brandenburg – bedroht. Allein die Tatsache, dass von 1.000 bekannten Apfelsorten nur etwa 20 Sorten im Intensivanbau und damit im deutschen Handel von Bedeutung sind, zeigt, wie groß die Gefahr der Eingrenzung genetischer Vielfalt beispielsweise beim Obst ist. Damit verarmen die historisch gewachsenen Kulturlandschaften und es geht ein für die Züchtung unverzichtbares genetisches Potential verloren. Übernutzung und wirtschaftlicher Egoismus gefährden zunehmend die umweltgerechte Nutzung der Natur durch den Menschen und damit die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen. Das gilt besonders im Hinblick auf die sich aktuell dramatisch verändernden Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels.Biologische Vielfalt bildet eine notwendige Grundlage, um auf solche Veränderungen mit veränderten Nutzungssystemen und Züchtungsfortschritten zu reagieren. Die langfristige Erhaltung und breite Nutzung genetischer Ressourcen sind dabei Ziele der Agrarwirtschaft und des Gartenbaus im speziellen. Der Anbau alter Kulturpflanzenarten und -sorten sowie die Anwendung traditioneller Anbauformen und Kulturmethoden können ein Beitrag privater Gärtner*innen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt sein.Private Gärtner*innen sind eine Zielgruppe mit großem Potential: So ist es den Hobbygärtner*innen in Brandenburg zu verdanken, dass es das Teltower Rübchen als eine der ältesten Gemüsearten heute noch gibt und sich als regionale Spezialität großer Beliebtheit erfreut, denn bis in die Neunziger Jahre wurde das Gemüse nicht offiziell angebaut.