Dr. phil. Anne Baillot
HU-FIS-Profil ↗Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage nach Form und Bedeutung der Teilnahme von Gelehrten am öffentlichen Leben mit besonderer Berücksichtigung ihrer Kommunikationsstrategien und der damit einhergehenden politischen Stellungnahmen. Untersucht werden die Berliner Intellektuellennetzwerke zwischen 1800 und 1830 als Orte des Kultur- und Wissenstransfers. Zentral sind dabei die Kombination Residenzstadt/Universitätsstadt, die vorhandenen wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen und die akute identitäre Krise, die von den Befreiungskriegen ausgelöst wird. Vier Materialquellen werden zum Zweck dieser Untersuchung herangezogen: 1) das mit den Gründerjahren der Berliner Universität zusammenhängende Archiv, 2) die die französische Präsenz belegenden Berliner Bestände, 3) Briefwechsel von Schriftstellerinnen und 4) Übersetzungen, die es möglich machen, die politische Prägung wissenschaftlicher Stellungnahmen herauszuarbeiten.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage, wie die französische Präsenz (wie sie in Berichten von Reisenden, Emigranten, sowie in weiteren Veröffentlichungen und Briefwechseln zum Ausdruck kommt) zur Entstehung einer intellektuellen Öffentlichkeit in Preussen im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert beiträgt. Zwei Fragenkomplexe werden untersucht: 1) das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und privaten Schreibprozessen; 2) die Enstehung von Intellektuellenntzwerken und die Art und Weise, wie diese funktionieren. Der Begriff des Intellektuellen spielt dabei eine zentrale Rolle, was in diesem Forschungsfeld bislang nicht der Fall war. Ausserdem geht es darum, Formen des intellektuellen Einsatzes auf einer langen Zeitspanne zu studieren, nämlich von der Aufklärung bis zum Vormärz. Workshops, Seminare und Tagungen werden veranstaltet, bei denen es um die Beleuchtung dieser unterschiedlichen Aspekte geht.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage nach Form und Bedeutung der Teilnahme von Gelehrten am öffentlichen Leben mit besonderer Berücksichtigung ihrer Kommunikationsstrategien und der damit einhergehenden politischen Stellungnahmen. Untersucht werden die Berliner Intellektuellennetzwerke zwischen 1800 und 1830 als Orte des Kultur- und Wissenstransfers. Zentral sind dabei die Kombination Residenzstadt/Universitätsstadt, die vorhandenen wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen und die akute identitäre Krise, die von den Befreiungskriegen ausgelöst wird. Vier Materialquellen werden zum Zweck dieser Untersuchung herangezogen: 1) das mit den Gründerjahren der Berliner Universität zusammenhängende Archiv, 2) die die französische Präsenz belegenden Berliner Bestände, 3) Briefwechsel von Schriftstellerinnen und 4) Übersetzungen, die es möglich machen, die politische Prägung wissenschaftlicher Stellungnahmen herauszuarbeiten.
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