Prof. Dr. Beate Binder
Profil
Zusammenfassung
Beate Binder erforscht die Verflechtung von sozialen Bewegungen, städtischen Räumen und Politiken – mit Schwerpunkt auf Fragen von Gesundheit, Aktivismus, Geschlecht und Marginalisierung. Sie verbindet ethnografische Feldforschung mit kritischer Analyse von Recht, Stadtentwicklung und kollektiven Praktiken der Anerkennung und Mobilisierung.
Skills
Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
- Name
- Prof. Dr. Beate Binder
- Titel
- Prof. Dr.
- Fakultät
- Philosophische Fakultät
- Institut
- Institut für Europäische Ethnologie
- Arbeitsgruppe
- Europäische Ethnologie und Geschlechterstudien
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- Telefon
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- HU-FIS-Profil
- Quelle ↗
- Zuletzt gescrapt
- 27.6.2026, 01:03:28
Forschungsthemen15
Affektive Maskulinität und Gesellschaftskritik. Deutsche Avantgarden an der Schnittstelle von Wahnwitz und Heterotopie
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 06/2012 - 08/2015 Projektleitung: Prof. Dr. Beate Binder
CrimScapes: Zum Navigieren von Staatsbürgerschaft durch gefügte Politiken der Kriminalisierung in Europa
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 11/2020 - 02/2024 Projektleitung: Prof. Dr. Beate Binder, Dr. Salla Sariola, Mathilde Darley PhD
Disentangling European HIV/AIDS Policies: Activism, Citizenship and Health (EUROPACH)
Quelle ↗Förderer: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Zeitraum: 09/2016 - 11/2019 Projektleitung: Prof. Dr. Beate Binder
Mögliche Industrie-Partner248
Details nur für eingeloggte sichtbar
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Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
Verlag Barbara Budrich eBooks · 34 Zitationen · DOI
Feministische Studien · 28 Zitationen · DOI
Article Law in Action aus einer Geschlechterperspektive: Felder und Diskussionen der feministischen empirischen Rechtsforschung was published on November 1, 2021 in the journal Feministische Studien (volume 39, issue 2).
Verlag Barbara Budrich eBooks · 23 Zitationen · DOI
Zusammenfassung Auf der Grundlage eines kontrastierenden Vergleichs der Moscheenlandschaft in Hamburg und Berlin schlägt dieser Artikel eine analytische Perspektive vor, die den Islam als Ausdruck von Urbanität, d.h. von städtischer Lokalspezifik oder sogar Stadtspezifik, versteht. MuslimInnen, so die Hypothese, leben in unterschiedlichen historisch gewachsenen stadträumlichen Zusammenhängen, die sie als urbane AkteurInnen reflektieren und verarbeiten, auf die sie reagieren und die sie prägen. Unter Einbezug aktueller Forschungen, die sich explizit mit Prozessen der Verortung und Sichtbarwerdung von islamischem Alltagsleben in der Stadt beschäftigen, plädieren wir dafür, die Präsenz von MuslimInnen in europäischen Städten nicht ausschließlich als Ergebnis von Migration zu verstehen. Vielmehr muss islamisches Leben als situatives Ergebnis von Aushandlungen um legitime Formen gesellschaftlicher Präsenz verstanden werden. Deshalb schlagen wir eine Typologie von Moscheen vor, die die Tragweite und Komplexität von Aushandlungsprozessen in Bezug auf Planung, Realisierung und den Gemeindealltag reflektiert: die Nachbarschaftsmoschee, die Stadtteilmoschee, die Stadtmoschee. Vor diesem Hintergrund kann islamische Präsenz in der Stadt sowohl als urban wie auch als stadtspezifisch verstanden werden. ----- From presence to articulation: Islamic communities in Hamburg and Berlin from an urban research perspective Abstract On the basis of a contrasting comparison of the mosque landscapes in two German cities, Berlin and Hamburg, this paper suggests an analysis of Islam as an urban phenomenon. Muslims, according to the hypothesis, live in different historically grown city spaces, which they reflect and shape, to which they adapt and react. Taking latest concepts in urban research for the study of the specificity of the city into consideration we plead for an understanding of Muslim’s presence in European cities that is not exclusively the result of migration. Islamic life is a situative articulation that is product of negotiations about the legitimate translation of presence in society. We therefore suggest a typology of mosques that reflects the reach and complexity of negotiations connected to planning, realization and the everyday life of the communities: the neighborhood mosque, the district mosque and the city mosque. Against that background the field „Islam“ in a city may be understood as both urban and specific. ----- Bibliographie: Färber, Alexa/Spielhaus, Riem/Binder, Beate: Von Präsenz zu Artikulation: Islamisches Gemeindeleben in Hamburg und Berlin aus der Perspektive der Stadtforschung, JB StadtRegion, 1-2012, S. 61-79. https://doi.org/10.3224/jbsr.v7i1.03
Kooperationen1
Bestätigte Forscher↔Partner-Paare aus HU-FIS — Gold-Standard-Positive für das Matching.
Social Cohesion Projekt GC_SC_PC_35 Übersetzen als Praxis und Politik in einer globalisierten Welt: Perspektiven der Gender und Diversity Studies
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