Prof. Pech erforscht derzeit Sachunterricht und Grundschulpädagogik mit Fokus auf wissenschaftliches Denken, Mobilitätsbildung für nachhaltige Entwicklung und inklusive Lehrkräfteausbildung. Seine aktuelle Arbeit zielt darauf ab, Lehrkräfte und Studierende so auszubilden, dass sie Kindern ermöglichen, die Welt durch multiperspektivische, forschende Lernprozesse zu verstehen – etwa durch Maker-Spaces, Zeitzeugenbefragungen oder Mobilitätsprojekte. Die Erkenntnisse sind relevant für Schulentwicklung, Lehrerausbildungsinstitutionen und Organisationen, die außerschulische Lernorte (wie Zoos oder Gedenkstätten) nutzen. Seine Methoden verbinden empirische Schulforschung mit partizipativen Ansätzen und adressieren dabei gezielt Inklusion und Chancengleichheit.
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Prof. Dr. Detlef Pech
HU-FIS-Profil ↗Zwischen Bildungsmythen und Gegenerzählungen. Das Ringen um Narrative und biographische Positionierungen zur DDR - Teilprojekt: Geteilte Kindheitserinnerungen
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Humboldt International Teacher Training (HIT)
university
Humboldt International Teacher Training (HIT)
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Zeitraum: 08/2010 - 07/2016 Projektleitung: Prof. Dr. Detlef Pech
Förderer: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Zeitraum: 11/2010 - 10/2013 Projektleitung: Prof. Dr. Detlef Pech
Förderer: Andere Hochschulfördergesellschaften Zeitraum: 04/2012 - 03/2013 Projektleitung: Prof. Dr. Detlef Pech
peDOCS · DOI
Sammelrezension von: 1. Hurrelmann, Klaus/Schultz, Tanjev (Hrsg.) (2012): Jungen als Bildungsverlierer. Brauchen wir eine Männerquote in Kitas und Schulen? Weinheim & Basel: Beltz Juventa, 316 Seiten. 2. Forster, Edgar/Rendtorff, Barbara/Mahs, Claudia (Hrsg.) (2011): Jungenpädagogik im Widerstreit. Stuttgart: Kohlhammer, 212 Seiten. 3. Chwalek, Doro Thea/Diaz, Miguel/Fegter, Susann/Graff, Ulrike (Hrsg.): (2012): Jungen-Pädagogik. Praxis und Theorie
ZISU – Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung · DOI
Zusammenfassung Die Methode der Zeitzeug/-innenbefragung bietet im Sachunterricht der Grundschule die Möglichkeit der individuellen Annäherung an zeitgeschichtliche Themen. Die vorliegende Studie untersucht, welche Fragen Kinder in Gesprächen mit Zeitzeug/-innen zum Thema Deutsche Teilung stellen und wie sie die Methode der Zeitzeug/-inneninterviews nutzen, wenn ihnen keine Vorgaben gemacht werden. Umfang und Detailtiefe der Interviews variierten erheblich. Es konnte gezeigt werden, dass die meisten Kinder die Interviews methodenadäquat durchführten, indem sie personenzentrierte Fragen stellten. Einige Kinder überzeugten in langen Befragungen der Zeitzeug/innen mit einer Interviewstrategie, die sich durch detaillierte Fragen, thematische Rückgriffe und großes Hintergrundwissen auszeichnete. Schlagwörter: Kindheitsforschung, Zeitzeug/-innenbefragung, Interview, Sachunterricht, Deutsche Teilung ----- Children Explore History. Interviews with People who Experienced Life in a Divided Germany. Abstract In General Studies of Primary Education (Sachunterricht) the method of oral history allows students to find an individual approach to contemporary history. The study at hand analysed the questions children ask about the division of Germany in interviews with contemporary witnesses and also looked at how the students make use of the method of interviewing without any prior instructions. The interviews varied remarkably in depth and lenght. Asking mostly personal questions, the interviews were consistent with current methods of oral history. Some children impressed with very long and complex interviews in which they asked detailed questions, revealed substantial background knowledge and revisited previous topics. Keywords: childhood studies, contemporary witnesses, interviews, oral history, division of Germany, General Studies in Primary Education (Sachunterricht) ----- Bibliographie: Hempel, Alexa/Pech, Detlef: Kinder erforschen Geschichte – Zeitzeug/-inneninterviews zur deutschen Teilung, ZISU, 1-2016, S. 148–161. https://doi.org/10.3224/zisu.v5i1.09
Carl von Ossiezky University of Oldenburg
Jungenarbeit hat in der pädagogischen Praxis ihren Platz gefunden. Sie hat sich in den letzten Jahren zunehmend professionalisiert und institutionalisiert. Eine Vielzahl von Bildungsträgern, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen oder Kirchen hat entsprechende Angebote aufgenommen. Doch bleiben noch viele Fragen offen. In der Wissenschaft ist Grundlagenforschung zur Jungenpädagogik bislang kaum etabliert, obwohl die Herausforderung, Jungen vielfältige Entwicklungsalternativen zu ermöglichen, dies dringend erforderlich macht. Doch müssen neuere Befunde auch von der Praxis zur Kenntnis genommen werden. Zur Weiterentwicklung von Jungenarbeit bedarf es daher eines Austausches von Wissenschaft und Praxis. Dies war der Grundgedanke der Tagung 'Jungenarbeit - Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft', die am 18. November 2004 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) veranstaltet wurde.