PD Dr. Ines Beilke-Voigt
HU-FIS-Profil ↗<p>Erforschung einer früheisenzeitlichen Kultstätte in ihrem siedlungsgeschichtlichen Kontext. Damit verbunden sind archäologische und geophysikalische Prospektionen, die das siedlungsgeschichtliche Umfeld (Siedlungen, Gräberfelder) sowie den Aufbau und die inneren Strukturen eines spätbronze-/früheisenzeitlichen Burgwalles/Kultplatzes untersuchen. Weiterhin sind archäologische Ausgrabungen vorgesehen, die eng verbunden mit naturwissenschaftlichen Untersuchungen durchgeführt werden. Folgende Fragen sollen durch das Projekt geklärt werden:<br>1. kulturgeschichtliche und naturräumliche Bedingungen, die die Herausbildung der befestigten Burgwallsiedlung förderten,<br>2. Innenbebauung der Anlage in ihren verschiedenen Nutzungsphasen,<br>3. Klärung des Funktionswechsels von einer befestigten Siedlung zu einem Kultplatz in der frühen Eisenzeit,<br>4. räumlicher und zeitlicher Kontext des Vorburggeländes und des weiteren siedlungsgeschichtlichen Umfeldes in den einzelnen Nutzungsphasen,<br>5. regionaler Einzugsbereich der Anlage,<br>6. überregionale Ausstrahlung der Kultstätte,<br>7. Ursachen für die spätere Aufgabe des Kultplatzes.</p>
Materialaufarbeitung und Publikation zur Erforschung einer spätbronzezeitlichen Burgwallanlage sowie einer früheisenzeitlichen Kultstätte in ihrem siedlungsgeschichtlichen Kontext
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