Dr. Ada Bieber erforscht Kinder- und Jugendliteratur sowie deren filmische Adaptationen unter kulturhistorischen und politischen Perspektiven. Ihr aktueller Fokus liegt auf der Analyse, wie literarische und visuelle Werke gesellschaftliche Themen wie Migration, Multikulturalismus, Gedächtniskultur und politische Ideologien vermitteln – etwa in Graphic Novels zum Holocaust oder in Darstellungen von Kindheit unter autoritären Systemen. Sie untersucht, wie Erzählformen (z. B. Fluss-Narrative, Downriver-Geschichten) und bildliche Repräsentationen in Kinder- und Jugendbüchern sowie DEFA-Filmen historische und gegenwärtige Konflikte reflektieren und gesellschaftliche Werte transportieren. Ihre Arbeiten sind relevant für Verlage, Bildungseinrichtungen und Kulturinstitutionen, die verstehen möchten, wie Kinder- und Jugendmedien gesellschaftliche Debatten prägen.
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Dr. Ada Bieber
HU-FIS-Profil ↗100 Jahre James Krüss: Narrative und Perspektivierungen zu Werk und Autor im Kontext von Geschichte, Sprache und den Künsten
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100 Jahre James Krüss: Narrative und Perspektivierungen zu Werk und Autor im Kontext von Geschichte, Sprache und den Künsten
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Förderer: Fritz Thyssen Stiftung Zeitraum: 03/2026 - 11/2026 Projektleitung: Dr. Ada Bieber
Zeitraum: 03/2026 - 11/2026 Projektleitung: Dr. Ada Bieber
Förderer: Andere inländische Stiftungen Zeitraum: 03/2026 - 11/2026 Projektleitung: Dr. Ada Bieber
Holocaust Studies · DOI
Visual representations of the Holocaust in recent young adult graphic narratives function as multidirectional memory that reflects migrant and refugee experiences. Shaun Tan's The Arrival (2006), R.J. Palacio's White Bird (2019), and Barbara Yelin's Irmina (2014) show how Holocaust memory 'migrates' from understanding the past to prompting action in the present. Linking Shoah remembrance with ongoing discrimination—especially prejudice against migrants—these works portray newcomers as testing national borders and narrative coherence. Their expansive temporal and geographic frames model a palimpsestic form of comparison as Holocaust memory moves toward contemporary global concerns in migration, refugees, and human rights.