Die Forschung von Prof. i. R. Dr. Marlies Schulz konzentriert sich auf stadtsoziologische und planerische Fragestellungen im Agglomerationsraum Berlin. Im Mittelpunkt stehen räumliche Mobilitätsmuster, Freizeitverhalten und die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Stadtentwicklung, insbesondere durch Partizipation und Gemeinschaftsgärten. Die Arbeit verbindet qualitative empirische Methoden mit interdisziplinären Ansätzen aus Soziologie, Geographie und Planungswissenschaften. Ziel ist die Analyse sozioökonomischer Prozesse und deren Einfluss auf die urbane Struktur sowie die Förderung nachhaltiger und demokratischer Gestaltungsprozesse im urbanen Raum.
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Prof. i. R. Dr. Marlies Schulz
In dem Projekt wird bürgerschaftlichen Engagements im Grünflächensektor - am Beispiel von Gemeinschaftsgärten - vor dem Hintergrund des aktuellen Wandels von Staat und Planung untersucht. Potenziale und Risiken inbesondere hinsichtlich einer verbesserten Freiflächensituation stehen im Mittelpunkt.
Die alltägliche Mobilität im Wohnumfeld hat sich aufgrund sozioökonomischer Prozesse in den letzten Jahren erheblich verändert. Im Rahmen des Projektes werden die räumlichen Muster der Mobilität im Wohnumfeld hinsichtlich ausgewählter Aktivitäten wie periodisch wiederkehrende Aktivitäten, die der Versorgung dienen (ohne Einkaufen) und alltäglich und periodisch wiederkehrende Freizeitaktivitäten dokumentiert. EineDifferenzierung erfolgt nach Sozialmerkmalen, Gebietsformen, vorhandenen Gelegenheiten und deren Kopplung mit anderen Mobilitätsformen. Die Motive der 'Mobilität werden durch Intensivinterviews erhoben. Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung des Wohnumfeldes (Leitbild "Stadt der kurzen Wege") aufzuzeigen.
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Die alltägliche Mobilität im Wohnumfeld hat sich aufgrund sozioökonomischer Prozesse in den letzten Jahren erheblich verändert. Im Rahmen des Projektes werden die räumlichen Muster der Mobilität im Wohnumfeld hinsichtlich ausgewählter Aktivitäten wie periodisch wiederkehrende Aktivitäten, die der Versorgung dienen (ohne Einkaufen) und alltäglich und periodisch wiederkehrende Freizeitaktivitäten dokumentiert. Eine Differenzierung erfolgt nach Sozialmerkmalen, Gebietsformen, vorhandenen Gelegenheiten und deren Kopplung mit anderen Mobilitätsformen. Die Motive der Mobilität werden durch Intensivinterviews erhoben. Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung des Wohnumfeldes (Leitbild "Stadt der kurzen Wege") aufzuzeigen.