Prof. i. R. Dr. med. Roland Wolff
HU-FIS-Profil ↗Bei einer Verringerung des Kraftunterschiedes zwischen der rechten und linken Seite (Arme) durch auftrainieren der schwächeren können bis zu 2 s auf 100 m Kraul gewonnen werden! Dies soll in einer Trainingsexperimentelle Studie überprüft werden. 1.) Verringert ein Krafttraining am AKZ mit der Einstellung einer höheren Belastung für die schwächere Seite den Seitigkeitsunterschied? 2.) Verringert sich der Unterschied der Geschw.-maxima beim Kraulschwimmen im Vergleich rechts zu links? 3.) Steigert das spezielle Krafttraining die Durchschnittsgeschw.? 4.) Wenn 1.-3. zutrifft, dann sollen optimale Belastungseinstellung (Unterschied) gefunden werden. Zwei Probandengruppen (n=20) sollen innerhalb von 8 Wochen ein Training dreimal in der Woche am AKZ mit unterschiedlichen bzw. gleichen Belastungseinstellungen (rechts vs. links) absolvieren. Es wird ein Eingangs-, in der 5. Woche ein Zwischen-, in der 9. Wochen der End- und nach 12 Wochen der Nachtest stattfinden. Tests: Schwimmdiagnostik im Strömungskanal (Dreifadensystem) und Kraftausdauertest am AKZ. Die gewonnenen Forschungsergebnisse werden auf Trainerfortbildungen und Kongressen präsentiert und es werden Publikationen verfasst.
Der retikulozytäre Hämoglobingehalt zeigt als neuer, stabiler Parameter die akute Eisenverfügbarkeit für die Erythropoese an. Mit einem spezifischen cut off für die Subpopoulation von Sportler könnte eine kurz- oder langfristige Störung der Erythropoese, die auf einem Eisenmangel beruht, erkannt und behandelt werden. Welchen Einfluss verschiedene Sportarten sowie Belastungsintensitäten und- umfänge in Bezug auf die diagnostische Effizienz haben soll in dieser Studie geklärt werden. Für die Präanalytik soll der Eisenstatus von Probandinnen aus verschiedenen Sportarten (ges. n=30) zu unterschiedlichen Untersuchungszeitpunkten und in Verbindung mit verschiedenen Belastungsintensitäten (regenerativ, intensiv, extensiv) untersucht werden. Für die Referenzwertbestimmung bezügl. des CHr wird eine Eisenstatusanalyse (sTFR, CHr) vorgenommen (n=200). Die Forschungsergebnisse sollen Anwendung im sportmediznischen / klinischen Labor finden. Sie werden auf Kongressen präsentiert und publiziert.
<p>Ziel des Projektes ist die Leistungsverbesserung der Athleten in der 4000m-Mannschaftsverfolgung und 4000m-Einzelverfolgung. Aufbauend auf den bereits in der Vergangenheit erreichten Erfolgen ist in diesen Disziplinen das Erreichen einer kontinuierlichen Leistung in einer neu formierten Mannschaft, durch innovative Mess- und Trainingsverfahren, zu erzielen.</p> <p>1. Leistungserkennung: objektive Quantifizierung des Leistungsstandes durch Diagnostik der Radleistung und charakteristischer Kennlinien und Kennwerte der Trettechnik für die Ableitung von Trainingsempfehlungen (Verbesserung der individuellen Trettechnik, Verbesserung der Radleistung, Verbesserung der Konstanz im Weg-Zeit-Verlauf, Selektion der Mannschaftszusammensetzung für die Vierermannschaftsverfolgung bei den Weltmeisterschaften und bei den Olympischen Spielen 2008).</p> <p>2. Optimierung des Techniktrainings durch Feedbacktraining: ermöglicht die gezielte Ansteuerung trettechnischer Merkmale und die Beseitigung trettechnischer Fehler und ermöglicht die Einflussnahme auf die Trettechnik durch Synchron-, Schnell- und Spätinformation.</p>
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