Prof. Bünstorf erforscht die Entstehung und den Erfolg von Kooperationsbeziehungen in regionalen Forschungsverbünden und Innovationsclustern. Sein Fokus liegt darauf, wie geografische und thematische Nähe zwischen Akteuren die Bildung und Effektivität von Forschungskooperationen beeinflussen. Für Unternehmen und Forschungsorganisationen ist diese Arbeit relevant, um zu verstehen, wie regionale Innovationsnetzwerke entstehen und wie man sie gezielt aufbauen oder stärken kann. Die Erkenntnisse helfen dabei, Standortentscheidungen für F&E-Aktivitäten zu treffen und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie in Clustern zu optimieren.
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Prof. Dr. Guido Bünstorf
HU-FIS-Profil ↗Wissenschaft und Innovationstätigkeit sind durch lokale Interaktion gekennzeichnet: Akteure tendieren dazu, bevorzugt mit Akteuren in ihrer “Nähe” zu, wobei sich “Nähe” auf verschiedene Dimensionen und Eigenschaften beziehen. Ziel des geplanten Vorhabens ist, zu einem besseren Verständnis der Rolle von “Nähe” – insbesondere geographischer und thematischer Nähe – für die Aufnahme und den Erfolg von Interaktionsbeziehungen in Wissenschaft und privatwirtschaftlicher Forschung und Entwicklung beizutragen. In diesem Teilprojekt werden hierfür Verfahren zur Extraktion und Analyse geeigneter Kenngrößen für thematische und geographische Kompetenz und Interaktion basierend auf Informationen aus dem Web und sozialen Medien sowie zur Beschreibung und Vorhersage neu entstehender Forschungsgebiete und regionaler Innovationscluster erforscht.
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