Prof. Dr. Susanne Albers
HU-FIS-Profil ↗Die Diskrete Mathematik ist eine eigenständige Disziplin im Überschneidungsbereich von Mathematik und Informatik. Ihre Werkzeuge, Modelle, Methoden und Algorithmen stehen im Mittelpunkt des Graduiertenkollegs und leisten wesentliche Beiträge zu wichtigen Anwendungsgebieten wie Logistik, Telekommunikation, Verkehrsplanung, Computergraphik und Bildverarbeitung sowie zu Gen-Sequenzierung und anderen Fragestellungen der Bio-Informatik.<br><br>Sprecherhochschule: Technische Universität Berlin<br>Sprecher: Prof. Dr. Martin Skutella (TU Berlin)<br>stellvertr. Sprecher: Prof. Dr. Günter M. Ziegler (FU Berlin)<br>Beteiligte Fakultät/Beteiligtes Institut der Humboldt-Universität zu Berlin: Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II, Institut für Informatik
<p>Susanne Albers hat in der Informatik die Forschung zu effizienten Algorithmen über die letzten 15 Jahre maßgeblich mitgeprägt. In Deutschland gilt sie als die Expertin, weltweit als eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf diesem Feld. Mit ihren Arbeiten gelangen Albers wesentliche Optimierungen bei Online- und Approximationsalgorithmen, die - anders als bei klassischen Algorithmen - nicht zu Beginn einer Rechnung mit allen Daten versorgt, sondern immer wieder aktualisiert werden und für jeden neuen Input eine approximative Antwort berechnen müssen. Die von ihr entwickelten Modelle sind ein fundamentaler Beitrag zur Grundlagenforschung, ihre Resultate haben aber auch ein hohes Anwendungspotenzial. Dies zeigen auch Susanne Albers aktuelle Arbeiten zu energieeffizienten Algorithmen, die etwa in Laptops und Mobiltelefonen von großer Bedeutung sind.</p>
<p>Gegenstand dieses Forschungsvorhabens ist die eingehende Untersuchung von grundlegenden Netzwerkproblemen mit Methoden des Algorithm Engineerings. Ziel ist die Verringerung der bestehenden großen Kluft zwischen den in der Algorithmik entwickelten Forschungsergebnissen und den in der Praxis eingesetzten Lösungen. Für ausgewählte Netzwerkprobleme werden bestehende Algorithmen experimentell analysiert und ggf. so modifiziert, dass sie für einen praktischen Einsatz interessant sind. Ferner werden neue Algorithmen und Analysekonzepte entwickelt. Dabei werden die theoretischen, konzeptionellen und experimentellen Studien in einem Wechselkreis ineinander greifen. In der ersten Projektperiode werden wir an den folgenden Problemen arbeiten:<br>
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