Die Forschung konzentriert sich auf die theoretische Untersuchung von Quantenpunkten als Modellsysteme mit wenigen fermionischen Freiheitsgraden. Dabei werden Coulombgebundene Mehrteilchenkomplexe wie Exzitonen und Trionen inklusive ihrer Spinstruktur analysiert, um die Gültigkeitsgrenzen der Halbleitertheorie zu bestimmen. Ziel ist die Berechnung linearer und nichtlinearer optischer Eigenschaften sowie die Entwicklung angemessener Erweiterungen der bestehenden Theorien.
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Prof. i. R. Dr. rer. nat. habil. Roland Zimmermann
Im Projekt sollen Quantenpunkte (QP) als Modellsysteme mit wenigen fermionischen Freiheitsgraden (Subniveaus) untersucht werden, um die Gültigkeitsgrenzen von Standardkonzepten der Halbleitertheorie zu bestimmen und angemessen Erweiterungen der Theorie zu finden. Coulombgebundene Mehrteilchenkomplexe wie Exzitonen, Trion, Biexzitonen werden inklusive ihrer Spinstruktur untersucht und in die Berechnung linearer und nichtlinearer optischer Eigenschaften einbezogen. Angeregte Ladungsträger in QP relaxieren durch Phonon- und Coulombstösse. Propagation in exakten Eigenzuständen, Dichtematrixtheorie und Mastergleichungen werden angewendet und miteinander verglichen, um einen Beitrag zur Klärung des kontroversen 'phonon bottleneck'-Effektes in QP zu leisten. Die kritische Interpretation von experimentellen Spektren ist wichtiger Bestandteil des Projektes. Besonders im Hinblick auf optisch hochortsauflösende Methoden werden statistische Aussagen zu QP Ensembles erarbeitet.
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