Prof. Dr. Birgit Aschmann
Profil
Zusammenfassung
Prof. Aschmann erforscht die Geschichte von Kirche, Gesellschaft und Emotionen im 19. und 20. Jahrhundert, mit Schwerpunkt auf Katholizismus in Deutschland und Spanien. Sie untersucht, wie religiöse Institutionen und Gläubige auf politische Umbrüche reagierten, welche Rolle Emotionen in historischen Prozessen spielten, und wie Laienverbände innerhalb der Kirche Einfluss ausübten. Ihre Expertise ermöglicht es, komplexe Wechselwirkungen zwischen Religion, Politik und Gesellschaft zu verstehen.
Skills
Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
- Name
- Prof. Dr. Birgit Aschmann
- Titel
- Prof. Dr.
- Fakultät
- Philosophische Fakultät
- Institut
- Institut für Geschichtswissenschaften
- Arbeitsgruppe
- Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts
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- Telefon
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- HU-FIS-Profil
- Quelle ↗
- Zuletzt gescrapt
- 27.6.2026, 01:02:47
Forschungsthemen8
Cotutelle-Verfahren "Revolution als Zeitgeschichte"
Quelle ↗Zeitraum: 05/2013 - 06/2013 Projektleitung: Prof. Dr. Birgit Aschmann
„Die „Natur der Frau“. Eine Gendergeschichte der Naturheilkunde im Deutschen Kaiserreich“
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 10/2026 - 09/2029 Projektleitung: Prof. Dr. Birgit Aschmann
Diktaturerzählungen in Europa und Lateinamerika
Quelle ↗Förderer: Alexander von Humboldt-Stiftung Zeitraum: 06/2016 - 06/2018 Projektleitung: Prof. Dr. Birgit Aschmann
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Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
18 Zitationen · DOI
»Kinder, Küche, Kirche« gilt allgemein als Stereotype für das Rollenbild der Frau in der Adenauer-Ära. Das Beispiel des Katholischen Deutschen Frauenbundes zeigt eine andere, weitaus dynamischere Wirklichkeit. Die dort engagierten Katholikinnen kämpften um politischen Einfluss und setzten sich für bessere Berufschancen von Frauen sowie für die Anerkennung der Haus- und Familienarbeit ein. Innerhalb der Kirche forderten sie Frauenquoten in Laiengremien. Diese überzeugende Studie gibt einen neuen Einblick in religiöses Selbstverständnis, katholische Netzwerke, gesellschaftspolitische Diskussionen und Gestaltungsräume der katholischen Frauenbewegung nach 1945.
Dialnet (Universidad de la Rioja) · 8 Zitationen
Cuadernos de Historia Contemporánea · 7 Zitationen · DOI
In the19th and 20th centuries, prevailed the view that the policy is only made with the head and not with any other part of the body or the soul. Emotions, then, were underestimated for a long time. But in 1908, Georg Simmel, who was rediscovered in the late 20th century as “the precursor of the sociology of emotions, drew attention to how the emotional bonds between men unite (and separate) them under any circumstances and in any historical period. After the emotional turn generated by the events of September 11, 2001, considered the catalyst for change historiographical trend, the emotional is present in the historiographical agenda and has called into question the concepts of modernity implicitly relied on a gradual decline of emotions in favor of rationality. To examine this deeper, the article analyzes the role of emotions in the metanarratives of modernity and implements these principles using the example of concrete manifestations of fear. It will finally answer the question of what consequences it can have the study of emotions to a new concept of modernity.
Kooperationen0
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