Prof. Dr. Andreas Reckwitz
Profil
Zusammenfassung
Andreas Reckwitz ist Sozialtheoretiker mit Expertise in Praxistheorie und Kultursoziologie. Er analysiert, wie soziale Phänomene durch alltägliche Praktiken, materielle Artefakte und räumliche Kontexte entstehen und strukturiert werden. Seine Arbeiten verbinden theoretische Grundlagen mit empirischen Fragen zu Authentizität, Singularisierung und kulturellem Wandel in modernen Gesellschaften.
Skills
Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
- Name
- Prof. Dr. Andreas Reckwitz
- Titel
- Prof. Dr.
- Fakultät
- Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
- Institut
- Institut für Sozialwissenschaften
- Arbeitsgruppe
- Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie
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- HU-FIS-Profil
- Quelle ↗
- Zuletzt gescrapt
- 27.6.2026, 01:12:40
Forschungsthemen2
Die soziale Konstruktion architektonischer Authentizität. Eine Kultursoziologie der Bewertungsprozesse im urbanen gebauten Raum
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 04/2020 - 06/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Reckwitz
Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019: Andreas Reckwitz
Quelle ↗Förderer: DFG Leibniz-Preis Zeitraum: 04/2020 - 03/2029 Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Reckwitz
Mögliche Industrie-Partner348
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Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
European Journal of Social Theory · 5317 Zitationen · DOI
This article works out the main characteristics of `practice theory', a type of social theory which has been sketched by such authors as Bourdieu, Giddens, Taylor, late Foucault and others. Practice theory is presented as a conceptual alternative to other forms of social and cultural theory, above all to culturalist mentalism, textualism and intersubjectivism. The article shows how practice theory and the three other cultural-theoretical vocabularies differ in their localization of the social and in their conceptualization of the body, mind, things, knowledge, discourse, structure/process and the agent.
Zeitschrift für Soziologie · 1563 Zitationen · DOI
Zusammenfassung Ausgehend von der jüngsten Diagnose eines ‚Practice Turn‘ in der Sozialtheorie und empirischen Forschungspraxis arbeitet der Artikel Strukturmerkmale einer ‚Praxistheorie‘ oder ‚Theorie sozialer Praktiken‘ im Vergleich zu alternativen Sozial- und Kulturtheorien heraus. Von besonderer Bedeutung erweisen sich dabei drei Grundannahmen: eine ‚implizite‘, ‚informelle‘ Logik der Praxis und Verankerung des Sozialen im praktischen Wissen und ‚Können‘; eine ‚Materialität‘ sozialer Praktiken in ihrer Abhängigkeit von Körpern und Artefakten; schließlich ein Spannungsfeld von Routinisiertheit und systematisch begründbarer Unberechenbarkeit von Praktiken.
1119 Zitationen · DOI
Kooperationen0
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