Prof. Volk erforscht die Beziehung zwischen politischem Protest und demokratischen Ordnungen — konkret, wie Bürger durch Demonstrationen und zivilen Ungehorsam Demokratie aushandeln und verändern. Seine aktuelle Arbeit verbindet Demokratietheorie mit Bewegungsforschung und untersucht, welche Formen von Protest die bestehenden Machtverhältnisse stabilisieren oder transformieren. Für Organisationen und Behörden ist das relevant, um zu verstehen, wie Zivilgesellschaft funktioniert, wie Legitimität entsteht und wie politische Ordnung durch Partizipation und Konflikt geprägt wird. Daneben arbeitet er zu Konzepten wie Souveränität, Bürgerschaft und transnationalen Machtstrukturen — Themen, die für Governance, internationale Organisationen und die Analyse globaler Ordnung unmittelbar praktisch werden.
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Prof. Dr. Christian Volk
HU-FIS-Profil ↗Ziel des Forschungsprojektes ist es, von einer Analyse des Begriffs der Souveränität in der transnationalen Konstellation zu einer Neuausrichtung der Grundlagen politischer Normativität zu kommen. Eine solche Rekonfiguration ist von Nöten, da ein Großteil der politiktheoretischen Entwürfe zur Beurteilung von Transnationalisierungsprozessen auf einem fragwürdigen normativen Fundament steht und an einer methodologischen Fixierung auf den Nationalstaat leidet. Was den Souveränitätsbegriff für Fragen nach der Grundlage politischer Normativität so zentral macht, ist, dass er die Bedingungen umfasst, unter denen politisches Handeln stattfindet. Als Folge von Supra- und Transnationalisierungsprozessen jedoch wird zunehmend in Frage gestellt, ob und in welcher Weise dieser Begriff heute noch Aussagekraft besitzt. Die Diskussion über die Bedeutung, Funktion und innere Verfasstheit des Souveränitätsbegriffs wird vorrangig in den Rechtswissenschaften und den empirischen Sozialwissenschaften geführt. Die Politische Theorie hat sich auf diese Debatte noch nicht in ausreichendem Maße eingelassen. Dadurch hat sie es bislang versäumt, die Chancen, Potenziale und Gefahren der transnationalen Konstellation zu identifizieren. Indem das Forschungsprojekt die rechts- und sozialwissenschaftliche Debatte zum Souveränitätsbegriff systematisiert, die verschiedenen Begriffsschichten von Souveränität in der transnationalen Konstellation offen legt und die Notwendigkeit zur interdisziplinären Vermittlung herausstreicht, soll eine "realistische" Neuausrichtung der Grundlagen politischer Normativität erreicht werden.
Förderer: Horizon 2020: ERC Starting Grant Zeitraum: 04/2018 - 03/2023 Projektleitung: Prof. Dr. Christian Volk
Cancer Genetics and Cytogenetics · DOI
Limnology and Oceanography · DOI
Plug‐flow biofilm reactors colonized by microorganisms in streamwater were used to measure the concentration and composition of biodegradable dissolved organic C (BDOC) in White Clay Creek. During the 4‐month study period, DOC ranged from 0.8 to 10.4 mg C liter ‒1 and was, on average, composed of 75% humic substances, 13% carbohydrates, 2% amino acids, and 18% >100 kDa. The carbohydrates were predominantly polysaccharides, nearly all amino acids were present in the combined form, and most carbohydrates and amino acids were humic bound. BDOC ranged from 0.2 to 2.9 mg C liter ‒1 , averaged 25% of the DOC, and was composed of 75% humic substances, 30% carbohydrates, 4% amino acids, and 39% DOC >100 kDa. The carbohydrate portion of the BDOC was primarily polysaccharide or humic bound. Similarly, the amino acid portion of the BDOC was overwhelmingly present in the combined form and primarily humic bound. Glycine and aspartic acid were the dominant amino acids in White Clay Creek DOC and in the BDOC pool. Our data broaden the perspective on substrates important to microbial metabolism and energy flow in streams and provide the first direct evidence that humic substances, although largely refractory, are an important component of streamwater BDOC.
Förderer: DAAD Betreuungskostenzuschuss / Sachmittelzuschuss Zeitraum: 10/2021 - 06/2022 Projektleitung: Prof. Dr. Christian Volk
Water Research · DOI