Dr. des. Colin Guthrie King
HU-FIS-Profil ↗Die Humboldt-Schülergesellschaft für Altertumswissenschaft ist eine Begegnungsstätte für begabte und an der Antike interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Berlin mit den Lehrenden der altertumswissenschaftlichen Fächer an der Humboldt-Universität, namentlich der Latinistik, der Gräzistik, der Alten Geschichte, der Klassischen Archäologie, der Antiken Philosophie, der Theologie und der Wissenschaftsgeschichte, die im August-Boeckh-Antikezentrum zusammengeschlossen sind. Die Humboldt-Schülergesellschaft ermöglicht es ihren Mitgliedern, sich über schulische Lehrpläne hinaus und unabhängig von ihrer künftigen beruflichen Orientierung über mehrere Jahre hinweg vertieft mit der Antike zu beschäftigen und dabei schon in der Schulzeit in engen Kontakt mit aktuellen Forschungsfragen und den Forscherpersönlichkeiten an der Humboldt-Universität zu kommen. Weitere Informationen unter: www.antikezentrum.hu-berlin.de
Im Zentrum des Projekts steht die systematische Erfassung des Nachlasses, der Teilnachlässe und der Autographen, die den notwendigen Überblick über die noch vorhandenen Handschriften ermöglichen soll. Diese Erfassung soll in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek zu Berlin-PK im Rahmen der kalliope-Autografendatenbank erfolgen. Zugleich werden die gewonnenen Erkenntnisse über die Webseite des August Boeckh-Antikezentrums der Humboldt-Universität zu Berlin einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Auswertung des Verzeichnisses soll in Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern erfolgen. Darauf sollen in einem zweiten Schritt Handschriften ausgesucht werden, die für die heutige Forschung von besonderem Interesse sind. Eine Digitalisierung der betroffenen Bestände ist dafür vorrangig erforderlich. Auch hier spielt die Zugänglichmachung dieser Materialien eine zentrale Rolle und eine online-Veröffentlichung auf der Webseite der Nachwuchsgruppe „Berliner Intellektuelle 1800-1830“ wird angestrebt. Diese Seite ist nach dem Modell des Brümmer-Projektes konzipiert und soll im Frühjahr 2011 in Betrieb gesetzt werden. Die Mitarbeiter der Nachwuchsgruppe übernehmen einen Großteil der Transkriptionsarbeit, aber die Mitwirkung weiterer interessierter Forscher ist durch den kooperativen Arbeitsvorgang möglich. Die unmittelbare online-Publikation der Transkriptionen, das komplexe Hinweis- und Verzeichnungssystem machen die Eckdaten schnell verfügbar.
Im Rahmen dieser Vortragsreihe soll einmal im Semester ein öffentlicher Abendvortrag mit anschließendem Empfang stattfinden, an dem alle altertumswissenschaftlichen Fächer und ihre jeweiligen Forschungskolloquien beteiligt sind. Am jeweils folgenden Vormittag wird der/die Vortragende zudem für Diskussionen mit Nachwuchswissenschaftlern/innen zur Verfügung stehen.
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