Dr. Andrea Shindler
HU-FIS-Profil ↗Eine der größten Herausforderungen im Rahmen des Standardmodells ist es zu verstehen, wie eine so einfache Theorie wie die QCD die bei niedrigen Energien beobachteten komplexen Strukturen hervorbringen kann.Eine mögliche grundlegende Vorgehensweise ist es, Gitter-QCD-Simulationen bei einer Reihe von verschiedenen Quarkmassen mit der chiralen Störungstheorie (chiral perturbation theory, ChPT) zu verbinden.Diese effektive Theorie wird durch die niedrigen Energie-Konstanten (low- energy constants LECs) parametrisiert, welche alle nicht-perturbativen Informationen der QCD-Dynamik enthalten.Die LECs sind von zentralem Interesse, da sie das Verbindungsglied zwischen der hochgradig nicht-trivialen Dynamik der QCD und der Quarkmasse darstellen.Ziel meiner Arbeit ist es, LECs genauer als bisher zu bestimmen.Dazu sollen verschiedene Messgrößen und “power countings” in der ChPT untersucht werden.In Anbetracht der Universalität der LECs erlaubt dies, ihre Werte genauer einzugrenzen.Insbesondere bei jenen LECs, die mittels Standardrechnungen nur recht ungenau bestimmt wurden,verspricht dies einen deutlichen Fortschritt.
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