Die Person erforscht aktuell die Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Textformen im Mittelalter und ihre Rolle bei der Organisation von Wissen und kulturellen Merkmalen. Für Unternehmen und die öffentliche Hand ist diese Expertise relevant, wenn es um die historische Einordnung von Wissenssystemen, die Analyse von narrativen Strukturen oder die Kontextualisierung kulturellen Erbes geht. Die Forschung liefert methodische Ansätze zur Text- und Bildanalyse, die in den Bereichen Kulturerbe, Museologie und Wissenschaftskommunikation anwendbar sind. Hervorgehobene Methoden umfassen hermeneutische Textanalyse und die Untersuchung von Ekphrasis (Beschreibungskunst) in historischen Kontexten.
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Prof. Dr. Hans Jürgen Scheuer
HU-FIS-Profil ↗GRK 2190: Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
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GRK 2190: Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
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GRK 2190/2: Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
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Zeitraum: 03/2017 - 12/2018 Projektleitung: Prof. Dr. Hans Jürgen Scheuer
Zeitraum: 04/2018 - 07/2018 Projektleitung: Prof. Dr. Hans Jürgen Scheuer
Förderer: DFG Graduiertenkolleg Zeitraum: 04/2017 - 12/2021 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Joseph Vogl, Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza
Auf welche Weise markieren, übertragen oder konstituieren Medien die Sakralität erfahrbarer Orte? Für das Verständnis der christlichen Kultur des Mittelalters ist diese Frage zentral. Der Band erhellt aus interdisziplinären Perspektiven, wie Medium, Imagination und Affekt spatiale und sakrale Erfahrung verbinden. Bereits in der Spätantike werden die Orte von Christi Passion als heilige Stätten medialisiert. Im Mittelalter kommt ihnen eine Logik übertragbarer Heilswirkung zu, die den Umgang mit weiteren Orten prägt. Städte, Klöster und Kirchen organisieren sich baulich und rituell auf Basis vorgängiger sakraler Topographien; Liturgien, Prozessionen, geistliche Spiele bringen sie vor Ort zur Geltung. Wie sind Rolle und Verhältnis konkreter, imaginärer, virtueller und affektiver Räume in Praktiken der Sakralisierung dabei zu konzipieren? Der Blick auf historisch spezifische Konstellationen eröffnet Perspektiven, die zum kulturwissenschaftlichen Raumdiskurs beitragen.
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Sichtbarkeit und Evidenz. Strategien des Vor-Augen-Stellens im Mauritius von Craûn und in der Poetria Nova Galfreds von Vinsauf was published in Sehen und Sichtbarkeit in der Literatur des deutschen Mittelalters on page 192.
Zeitschrift für deutsche Philologie digital/Zeitschrift für deutsche Philologie · DOI