Prof. York Winter entwickelt automatisierte Systeme und Softwarelösungen zur Erfassung und Analyse von Tierverhalten unter realistischen Bedingungen – insbesondere in der Heimkäfig-basierten Phänotypisierung von Nagetieren. Sein aktueller Schwerpunkt liegt auf der Kombination von Deep Learning mit hochfrequenten Verhaltensaufzeichnungen, um kognitive und motorische Parameter bei Mäusen zu messen, ohne klassische Stressfaktoren wie Nahrungsentzug einzusetzen. Diese Technologien ermöglichen es Pharma- und Biotech-Unternehmen sowie Forschungsinstituten, Krankheitsmodelle (Neurodegeneration, Psychiatrie, Entzündung) schneller und reproduzierbarer zu validieren und gleichzeitig Tierwohl zu verbessern. Die Methoden sind relevant für die präklinische Wirkstoffforschung, die Grundlagenforschung zu kognitiven Störungen und die Entwicklung von Verhaltensdiagnostik-Plattformen.
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Prof. Dr. York Winter
HU-FIS-Profil ↗SFB 1315/2: Experimentelle Technologien für Tierverhalten und -training (TP C02)
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Somatosensorische virtuelle Realität für die Gehirnforschung
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Förderer: Volkswagen Stiftung Zeitraum: 06/2009 - 12/2012 Projektleitung: Prof. Dr. York Winter
Förderer: DFG Exzellenzinitiative Cluster Zeitraum: 03/2010 - 10/2012 Projektleitung: Prof. Dr. York Winter
Förderer: Wirtschaftsunternehmen / gewerbliche Wirtschaft Zeitraum: 06/2010 - 12/2010 Projektleitung: Prof. Dr. York Winter
Nature Medicine · DOI
Science · DOI
The flapping flight of animals generates an aerodynamic footprint as a time-varying vortex wake in which the rate of momentum change represents the aerodynamic force. We showed that the wakes of a small bat species differ from those of birds in some important respects. In our bats, each wing generated its own vortex loop. Also, at moderate and high flight speeds, the circulation on the outer (hand) wing and the arm wing differed in sign during the upstroke, resulting in negative lift on the hand wing and positive lift on the arm wing. Our interpretations of the unsteady aerodynamic performance and function of membranous-winged, flapping flight should change modeling strategies for the study of equivalent natural and engineered flying devices.
Nature · DOI