Prof. Vedder erforscht gegenwärtig die Verschränkung von Literatur, materieller Kultur und Archivpraxis — insbesondere wie literarische Texte Sammlungen, Kataloge, Museen und historische Objekte darstellen und verhandeln. Sie untersucht, wie Schriftsteller:innen physische Artefakte, Autographen, Häuser oder Erbschaften in ihre Narrationen einweben und welche poetologischen Funktionen diese Dinge erfüllen. Ihre aktuellen Projekte verbinden Literaturanalyse mit Archivforschung und Geschlechtergeschichte (etwa zu deutsch-jüdischen Lebensgeschichten oder zur Rolle von Frauen in Kulturinstitutionen). Für Gedächtnisinstitutionen, Museen und Archive bietet sie Konzepte zur literarisch-kulturwissenschaftlichen Deutung ihrer Bestände; für Verlage und Editionsprojekte entwickelt sie Ansätze zur Erschließung und Vermittlung von Sammlungen.
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Prof. Dr. Ulrike Vedder
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Förderer: Alexander von Humboldt-Stiftung Zeitraum: 10/2014 - 03/2016 Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Vedder
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