Simon Schmiederer leitet derzeit zwei DFG-geförderte Fachinformationsdienste: einen für Geschlechterforschung (seit 2025) und einen für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (seit 2024). Seine aktuelle Arbeit konzentriert sich auf die Infrastruktur wissenschaftlicher Information und den Zugang zu Forschungsergebnissen — insbesondere auf Fragen, wie Forschungsdaten in Verbundprojekten nachhaltig verwaltet werden, wie Open-Access-Publikationen finanziert werden können und wie Fachinformationsdienste Forschende und Institutionen bei der Informationsversorgung unterstützen. Für Forschungseinrichtungen und Universitäten entwickelt er Konzepte, Richtlinien und Werkzeuge zum Forschungsdatenmanagement, die Unsicherheiten bei der Dokumentation und Zusammenarbeit in Forschungsprojekten reduzieren. Seine Arbeiten sind relevant für Hochschulen, Bibliotheken, Forschungsverbünde und Förderorganisationen, die ihre Forschungsinfrastruktur modernisieren und Open-Science-Standards umsetzen möchten.
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Simon Schmiederer
HU-FIS-Profil ↗Fachinformationsdienst Geschlechterforschung / Gender Studies
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Fachinformationsdienst Erziehungwissenschaft und Bildungsforschung
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Fachinformationsdienst Erziehungwissenschaft und Bildungsforschung
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Fachinformationsdienst Geschlechterforschung / Gender Studies
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Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 01/2024 - 12/2026 Projektleitung: Simon Schmiederer
Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 12/2025 - 11/2028 Projektleitung: Martin Lee, Simon Schmiederer
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin) · DOI
Humanoide Roboter haben den Sprung aus dem Forschungslabor in unsere Lebenswelt geschafft und begegnen uns vereinzelt in unserem Alltag. Bibliotheken gehörten mit zu den Ersten, die humanoide Roboter beschafften und einsetzten. Gegenstand dieser Masterarbeit ist der Einsatz humanoider Roboter in Bibliotheken, mit dem Ziel eine Bestandaufnahme des Humanoideneinsatzes in Bibliotheken zu leisten. In einer einordnenden Literaturstudie wird auf die Geschichte und den Entwicklungsstand der Robotik und insbesondere der humanoiden Roboter ebenso eingegangen wie auf den Einsatz von Robotern und humanoiden Robotern in Bibliotheken. Der empirische Teil der Arbeit, der auf der Auswertung qualitativer Interviews und von Beobachtungen basiert, befasst sich überwiegend mit dem Einsatz humanoider Roboter in Bibliotheken in Deutschland. Für diese werden sowohl die mit dem Humanoideneinsatz verbundenen Ziele und Einsatzfelder dargestellt als auch die damit verbundenen positiven Effekte sowie Hürden und Herausforderungen. Ferner wird der zukünftige Einsatz von humanoiden Robotern in der einsetzenden Bibliothek selbst sowie im Bibliotheksbereich im Allgemeinen thematisiert. Die Masterarbeit weitet den Blick über die Anwendungsfälle in Deutschland hinaus und rundet das Bild durch ausgewählte internationale Beispiele ab. Abschließend werden Hinweise für eine erfolgreiche Implementierung eines Humanoiden in einer Bibliothek ebenso gegeben wie auch die Sinnhaftigkeit des Einsatzes humanoider Roboter in Bibliotheken diskutiert.
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · DOI
In Forschungsprojekten gibt es verschiedene zentrale Dokumente, wie Datenmanagementpläne (DMPs), Forschungsdaten-Policies (FD-Policies) für Forschungsprojekte und Kooperationsverträge. In diesen Dokumenten werden teilweise ähnliche Themen behandelt, etwa Regelungen zum Umgang mit den gemeinsam generierten Forschungsdaten bei DMPs und FD-Policies für Forschungsprojekte. Das gleiche gilt für Kooperationsverträge, die die Zusammenarbeit der Verbundpartner*innen regeln. Dies erzeugt Unsicherheit bei den Beteiligten an Forschungsprojekten, was in welchem Dokument in welchem Abstraktionsgrad geregelt werden kann und welche der genannten Dokumentarten zu erstellen sind. Dieser Beitrag beantwortet die Frage, wie sich FD-Policies für Forschungsprojekte von DMPs und Kooperationsverträgen abgrenzen lassen. Die drei Dokumentarten werden anhand ihrer Ziele und Bestandteile vorgestellt, verglichen und diskutiert, um abschließend eine Einschätzung zu geben, wann welche Dokumentart sinnvollerweise eingesetzt wird. Die Untersuchung wurde von der Technischen Universität Berlin im Rahmen des DFG-Projekts FDNext durchgeführt, in dem sechs Universitäten aus Berlin und Brandenburg nachnutzbare FDM-Werkzeuge erarbeiten. Zur Optimierung des FDM in Projekten entwickelt die TU Berlin in FDNext einen Leitfaden und einen Online-Generator für FD-Policies für Forschungsprojekte
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · DOI
Ein adäquater Umgang mit Forschungsdaten ist ein wesentlicher Bestandteil qualitativ hochwertiger Forschung und bedarf der Planung, Dokumentation und Beschreibung. Ein Beitrag hierzu ist die Erstellung einer Forschungsdaten-Policy für Forschungsprojekte. Diese sind sinnvoll, um in einem Forschungsprojekt einen gemeinsamen Standard zu etablieren, wie mit den im Projekt generierten Forschungsdaten umgegangen werden soll. Das ist insbesondere bei Projekten mit vielen Beteiligten relevant und wenn unterschiedliche Forschungsdisziplinen zusammenarbeiten, die verschiedene Arten von Forschungsdaten generieren und spezifische Bedarfe im Umgang mit Forschungsdaten haben. Eine Forschungsdaten-Policy für Forschungsprojekte schafft Transparenz im Umgang mit den Forschungsdaten nach innen und, wenn sie veröffentlicht wird, auch nach außen. Der Leitfaden will Handlungssicherheit bieten, Orientierung geben und es so einfach wie möglich machen, eine Forschungsdaten-Policy für das eigene Forschungsprojekt zu erstellen. Er umfasst drei Teile: Im ersten Teil geht es um Vorüberlegungen und Gründe zur Initiierung der Forschungsdaten-Policy, um Stakeholder und projektbezogene Rahmenbedingungen, weiterhin um den Prozess der Erstellung vom Entwurf über die Verabschiedung bis zu Veröffentlichung und Umsetzung. Der zweite Teil konzentriert sich auf Inhalt und Struktur und enthält konzeptuelle Überlegungen zum Aufbau sowie einen Katalog mit Themen und Leitfragen. Im dritten Teil dient eine Checkliste als Hilfestellung zum systematischen Vorgehen bei der Erstellung einer Forschungsdaten-Policy für Forschungsprojekte. Ergänzend ist im Anhang das methodische Vorgehen bei der Erstellung dieses Leitfadens beschrieben. Das Projekt Forschungsdaten-Policies für Forschungsprojekte der TU Berlin ist Teilprojekt des dreijährigen DFG-Verbundvorhabens FDNext. Die Inhalte des Leitfadens werden im weiteren Projektverlauf in einen Online-Generator überführt, ein Web-Tool, mit dem sich einfach und schnell eine Forschungsdaten-Policy für das eigene Projekt generieren lässt.