Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Jürgen van Buer
HU-FIS-Profil ↗Ziel der Wissenschaftlichen Begleitung ist die wissenschaftliche Fundierung und Evaluierung der im Modellprojekt implementierten bzw. konstruierten Konzepte. Damit erfüllt die Wissenschaftliche Begleitung primär wissenschaftliche Funktion. Ziel des Modellprojekts: Im Kontext der Verzahnung und Flexibilisierung von Angeboten zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung unter Kooperation aller betroffenen institutionellen Akteure wie Arbeitsämter, allgemein bildende Schulen, Berufsschulen, Kammern u. v. a. direkte Vermittlung von Jugendlichen in Ausbildungsplätze nach einer passgenauen Berufsvorbereitung individueller Dauer, die zu einer Berufsausbildung befähigen soll.
Im Modellversuch "Modulare-Duale-Qualifizierungs-Maßnahme" befinden sich Berliner Jugendliche, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz gefunden haben. Ihnen wird im MV sowohl eine Berufsvorbereitung als auch eine berufliche Ausbildung angeboten, um ihre Integrationschancen in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Aufgrund ihrer Eingangsvoraussetzungen verfügen die Jugendlichen über defizitäre Kompetenzen in den Basisqualifikationen. Die wissenschaftliche Begleitung verfolgt folgende Zielstellungen: (1) Vorbereitung und Durchführung von Sprachförderunterricht, (2) Prozessbegleitende formative Evaluation des Sprachförderunterrichts, (3) Konzeptentwicklung für Sprachförderunterricht für MDQM, (4) Entwicklung von angepassten Lehr-Lern-Materialien
Der Modellversuch "Modulare-Duale-QualifizierungsMaßnahme" stellt Berliner Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, an der Schnittstelle zwischen Berufsvorbereitung und Berufsqualifizierung einen Qualifizierungsrahmen zur Verfügung, der dem dualen System angepasst ist und verbesserte Integrationschancen für die Jugendlichen eröffnet. Die wissenschaftliche Begleitung verfolgt ein Evaluationsmodell zwischen formativer und summativer Evaluation, dabei werden die Komponenten der Input-, Prozess-, Output- und Outcome-Messung betont. Einen besonderen evaluativen Schwerpunkt bildet die Deskription kognitiver Ressourcen und allgemeiner Vorkenntnisse, subjektive Wahrnehmungen von Zukunft und deren Wirkung auf die Nutzung der angebotenen pädagogischen Prozesse für erfolgreiches Lernen.
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