Prof. Dr. Claudia Tiersch
Profil
Zusammenfassung
Prof. Dr. Claudia Tiersch erforscht politische Kommunikation und Machtverhältnisse in der Antike, insbesondere in der griechischen und römischen Welt. Sie untersucht, wie politische Akteure durch Reden, öffentliche Versammlungen und städtische Strukturen Legitimation erlangten und Gesellschaft gestalteten — von der athenischen Demokratie über die römische Republik bis zur spätantiken Kaiserzeit. Ihre Expertise liegt darin, historische Quellen zu analysieren, um zu verstehen, wie Macht kommunikativ ausgehandelt wurde.
Skills
Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
- Name
- Prof. Dr. Claudia Tiersch
- Titel
- Prof. Dr.
- Fakultät
- Philosophische Fakultät
- Institut
- Institut für Geschichtswissenschaften
- Arbeitsgruppe
- Alte Geschichte in globaler Perspektive
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- Telefon
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- HU-FIS-Profil
- Quelle ↗
- Zuletzt gescrapt
- 27.6.2026, 01:15:29
Forschungsthemen5
Cluster Topoi II: Christliche Stadtdiskurse C-6-3
Quelle ↗Förderer: DFG Exzellenzinitiative Cluster Zeitraum: 11/2012 - 10/2017 Projektleitung: Prof. Dr. Claudia Tiersch
Slavery and Social Mobility in The Greek World, 800-350 BC
Quelle ↗Förderer: DAAD Betreuungskostenzuschuss / Sachmittelzuschuss Zeitraum: 10/2022 - 09/2023 Projektleitung: Prof. Dr. Claudia Tiersch
Sozialen Zusammenhalt (neu)verhandeln - Religion und Gemeinschaft in der Antike (800 v. Chr. - 400 n. Chr.)
Quelle ↗Förderer: Einstein Visiting Fellow Zeitraum: 10/2025 - 09/2029 Projektleitung: Prof. Dr. Claudia Tiersch
Mögliche Industrie-Partner164
Details nur für eingeloggte sichtbar
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Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
Palastrevolution
201930 Zitationen · DOI
Im 4. Jahrhundert n. Chr. etablierte Kaiser Theodosius das sogenannte Palastkaisertum und verbrachte einen großen Teil seiner Regierungszeit in Konstantinopel. Dieser wichtige Umbruch, der eine Tradition begründete, die in Ostrom bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. andauern sollte, ist insofern erklärungsbedürftig, als sich die römischen Kaiser ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. vor allem durch ihre Rolle als Verteidiger des Reiches an der Front legitimierten. Die vorliegende Studie analysiert, wie schon seit der Mitte des 4. Jahrhunderts Vorgänger von Theodosius eine Neudefinition des Kaisertums versuchten und auf welche Weise es erst Theodosius gelang, das Palastkaisertum als akzeptierte Form der Kaiserherrschaft zu etablieren.
Klio · 26 Zitationen · DOI
Zusammenfassung Die Untersuchung befaßt sich mit dem Volksversammlungstyp der contiones als entscheidender kommunikativer Schnittstelle zwischen Volk und Senat in der Zeit der römischen Republik. Durch eine Analyse kommunikativer und performativer Mechanismen, aber auch der hier thematisierten Gegenstandsbereiche wird gezeigt, warum es nobilitären Rednern innerhalb der mittleren Republik meist gelang, die Akzeptanz der Bürgerschaft für die von ihnen formulierten politischen Ziele zu gewinnen. Hierbei gelang die Integration der Bürger trotz einer zutiefst hierarchischen Kommunikationsstruktur, denn die aristokratischen Redner vermochten ihre herausgehobenen Geltungsansprüche durch die Verheißung patronalen Leistungsaustauschs an geltende Sozialbeziehungen anzuknüpfen und dadurch für die Zuhörer mit sozialem Sinn zu erfüllen. Allerdings verdeutlichte die wachsende Gewalt innerhalb der contiones der späten Republik die institutionellen Grenzen dieses Versammlungstyps. Dieser war nicht mehr in der Lage, die massiven Interessengegensätze jener Jahrzehnte kommunikativ zu bewältigen. Insofern wird die Krise der späten römischen Republik auch als Störung der Kommunikationsbeziehungen zwischen Ober- und Unterschichten faßbar.
Cambridge University Press eBooks · 18 Zitationen · DOI
Kooperationen2
Bestätigte Forscher↔Partner-Paare aus HU-FIS — Gold-Standard-Positive für das Matching.
Sozialen Zusammenhalt (neu)verhandeln - Religion und Gemeinschaft in der Antike (800 v. Chr. - 400 n. Chr.)
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Sozialen Zusammenhalt (neu)verhandeln - Religion und Gemeinschaft in der Antike (800 v. Chr. - 400 n. Chr.)
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