PD Dr. Urs Urban
Profil
Zusammenfassung
Urs Urban erforscht die Verbindung von Literatur, Wirtschaft und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit sowie in modernen Erzählformen. Seine Expertise liegt darin, zu analysieren, wie literarische und filmische Texte wirtschaftliche Verhaltensweisen, Subjektivität und soziale Konflikte darstellen und kritisch verhandeln – von der spanischen und französischen Pikaroliteratur des 16./17. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Filmen.
Skills
Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
Forschungsthemen2
Fluviale Ästhetiken im Río-de-La-Plata-Raum
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 09/2024 - 08/2027 Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Dünne
Performative Kompetenz als Grundlage ökonomisch erfolgreichen Handelns im spanischen und französischen Roman der Frühen Neuzeit. Eine diskurshistorische Untersuchung des Zusammenhangs von Theatralität, Ökonomie und Subjektivität in in der 'niederen' Romanliteratur (Lazarillo de Tormes - Gil Blas)
Quelle ↗Förderer: DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe) Zeitraum: 09/2018 - 08/2021 Projektleitung: PD Dr. Urs Urban
Mögliche Industrie-Partner142
Details nur für eingeloggte sichtbar
🔒 Das System hat 142 mögliche Industrie-Partner gefunden — Firmen, Scores und Begründungen sind nur für eingeloggte Nutzer:innen sichtbar. Anmelden
Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
transcript Verlag eBooks · 2 Zitationen · DOI
Tr@jectoires · 2 Zitationen · DOI
L’apparition de l’homo oeconomicus marque la fin des grands récits et par là de l’ensemble social que ceux-ci avaient légitimé. En même temps cependant il entre dans les récits littéraires – et filmiques, par exemple dans Rosetta (1999) des frères Dardenne et Yella (2007) de Christian Petzold. L’article se propose de montrer comment ces derniers réussissent à mettre en scène les apories existentielles d’un sujet produit par le dispositif économique en appliquant des procédés narratifs permettant de problématiser la narration elle-même.
1 Zitationen · DOI
Das Buch ist der Frage gewidmet, unter welchen Bedingungen in der Erzählliteratur um 1500 mit einem Mal ein 'infamer' Mensch zur Sprache kommt, der die eigenen Interessen robust auf Kosten anderer durchsetzt und so zum Protagonisten der pikaresken und komischen Literatur Spaniens und Frankreichs im 16. und 17. Jahrhundert wird – bevor er dann als 'ökonomischer Mensch' zu sich kommt, der darauf vertraut, dass seine Laster von unsichtbarer Hand in einen Gewinn für das Gemeinwesen übersetzt werden. Dabei werden neben kanonischen – von der "Celestina" (1499) über den "Lazarillo de Tormes" (1554) und seine spanischen wie französischen Nachfahren bis zu Furetières "Roman bourgeois" (1666) – auch bislang kaum erschlossene Texte der niederen Erzählliteratur kritisch in den Blick genommen, um zu zeigen, wie der Konflikt jeweils erzählerisch vermittelt und wie auf diese Weise marktförmiges (bzw. 'ökonomisches') Handeln in der Literatur vorstellbar, denkbar und sagbar wird.
Kooperationen3
Bestätigte Forscher↔Partner-Paare aus HU-FIS — Gold-Standard-Positive für das Matching.
Fluviale Ästhetiken im Río-de-La-Plata-Raum
university
Fluviale Ästhetiken im Río-de-La-Plata-Raum
university
Fluviale Ästhetiken im Río-de-La-Plata-Raum
university