Prof. von Hippel erforscht Programmplanung und Programmmanagement in der Erwachsenen- und Weiterbildung, mit aktuellem Schwerpunkt auf Abbruchverhalten (Dropout) in Weiterbildungskursen. Sie entwickelt theoretische Modelle, um zu verstehen, warum Teilnehmende Kurse vorzeitig beenden, und analysiert die Faktoren, die zu Abbrüchen führen — etwa mangelnde Passung zwischen Kursangebot und Teilnehmendenbedarf. Ihre Forschung richtet sich an Weiterbildungseinrichtungen (Volkshochschulen, betriebliche Weiterbildung) und trägt dazu bei, Kursprogramme bedarfsgerechter zu gestalten und Abbruchquoten zu senken. Sie untersucht zudem, wie verschiedene Akteure (Planende, Träger, Lehrende) Weiterbildungsprogramme koordinieren und steuern.
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Prof. Dr. Aiga von Hippel
HU-FIS-Profil ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 04/2013 - 03/2016 Projektleitung: Prof. Dr. Aiga von Hippel
Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 09/2017 - 10/2019 Projektleitung: Prof. Dr. Aiga von Hippel
Förderer: Hans-Böckler-Stiftung Zeitraum: 04/2018 - 06/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Aiga von Hippel, Dr. phil Maria Stimm, Prof. i. R. Dr. Wiltrud Gieseke
Der Stand des wissenschaftlichen Wissens über das Feld des Lehrens und Lernens Erwachsener wird in diesem Band anhand zentraler Begriffe systematisch zugänglich. Jeder der 30 Begriffe wird in seiner historischen, theoretischen und empirischen Bedeutung kompakt und fundiert vorgestellt, internationale Bezüge werden hergestellt und aktuelle Diskussionen aufgezeigt. Die mit Lesehinweisen versehene Einführung in den Band schafft darüber hinaus einen grundlegenden Überblick über das Gegenstandsfeld der Wissenschaft von der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Die Beiträge sind von Autorinnen und Autoren verfasst, die im behandelten Themenbereich durch eigene Forschungen ausgewiesen sind.
Was es bedeutet, die milieuspezifische Perspektive in das Angebot der Weiterbildung zu integrieren, dokumentiert dieser Band. Er basiert auf den Erfahrungen aus 26 Pilotprojekten, die Erwachsenenpädagogen der Universitäten Düsseldorf und München bei der Entwicklung, Einführung und Etablierung milieuspezifischer Angebote begleiteten. Folgende Fragen aus der Weiterbildungspraxis stehen im Fokus: Wie kann die Sozialstruktur vor Ort ins Milieumodell übersetzt werden? (Milieusegmentzuordnung) - Wie können geeignete Marketingziele defniert werden? (Innovationsfokus) - Wie können Programmplanende eine milieutypische (An-)Sprache der Zielgruppe erlernen? (Textwerkstatt) - Wie kann man testen, ob ein Angebot bei einer anvisierten Zielgruppe auch tatsächlich ankommt? (Produktklinik).