Prof. Engelmann erforscht, wie Menschen wirtschaftliche und politische Entscheidungen treffen — insbesondere unter Unsicherheit und bei Fragen von Fairness und Umverteilung. Sein aktueller Fokus liegt auf experimentellen Studien, die zeigen, wie individuelle Vorlieben (z. B. Verlustangst, Fairnessvorstellungen) reale Verhaltensweisen beeinflussen: etwa ob Studierende bei Prüfungen Fragen auslassen, wie Wähler über Steuern abstimmen, oder wie Käufer in Online-Auktionen bieten. Er kombiniert dazu kontrollierte Laborexperimente mit Feldstudien und Umfragedaten, um zu verstehen, welche psychologischen und sozialen Faktoren hinter wirtschaftlichen Entscheidungen stecken. Für Unternehmen und öffentliche Hand relevant: besseres Verständnis von Konsumentenverhalten, Gestaltung von Marktmechanismen (z. B. Auktionsplattformen) und Politikgestaltung bei Steuern und Abstimmungssystemen.
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Prof. Dr. Dirk Engelmann
HU-FIS-Profil ↗SFB/TRR 190/1: Heterogenität von Erwartungen und Präferenzen und ihr kombinierter Einfluss auf individuelle Entscheidungen (TP A01)
university
Einstein Visiting Fellowship Bertil Tungodden: Fairness, freedom, and inequality acceptance – A new approach to the study of distributional preferences.
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Förderer: DFG Sonderforschungsbereich Zeitraum: 01/2017 - 12/2020 Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Engelmann
Förderer: DFG Sonderforschungsbereich Zeitraum: 01/2021 - 12/2024 Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Engelmann
Förderer: DFG Sonderforschungsbereich Zeitraum: 01/2025 - 12/2028 Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Engelmann
American Economic Review · DOI
We present simple one-shot distribution experiments comparing the relative importance of efficiency concerns, maximin preferences, and inequality aversion, as well as the relative performance of the fairness theories by Gary E Bolton and Axel Ockenfels and by Ernst Fehr and Klaus M. Schmidt. While the Fehr-Schmidt theory performs better in a direct comparison, this appears to be due to being in line with maximin preferences. More importantly, we find that a combination of efficiency concerns, maximin preferences, and selfishness can rationalize most of the data while the Bolton-Ockenfels and Fehr-Schmidt theories are unable to explain important patterns.
Games and Economic Behavior · DOI
Journal of Economic Behavior & Organization · DOI