Die Person forscht aktuell schwerpunktmäßig zu den Bedingungen und Wirkfaktoren von Sprachförderung und inklusiver Bildung, insbesondere im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit. Sie entwickelt und evaluiert empirisch gestützte Konzepte zur Förderung der Bildungssprache (Deutsch als Zweitsprache) sowie zur Professionalisierung von Lehrkräften, um den Kompetenzerwerb von Schüler*innen mit Zuwanderungshintergrund zu verbessern. Diese Expertise ist für die Schulverwaltung, die Lehrkräftebildung und die Entwicklung von Bildungsstandards relevant, da sie konkrete Lösungen für die Integration von Lernenden und die Reduktion von Bildungsungleichheit bietet. Methodisch verbindet sie die Analyse großer Längsschnittdaten mit der Entwicklung und Prüfung diagnostischer Instrumente sowie interventionsbasierter Studien.
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Prof. Dr. Petra Stanat
HU-FIS-Profil ↗Schulische Inklusion und Übergänge nach der Sekundarstufe I in Deutschland
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SPP 1646/2: Die Rolle der Sprachkompetenz von Personen mit Zuwanderungshintergrund in der Erst- und Zweitsprache für die Sozialintegration, insbesondere in Bezug auf Bildung: Analysen der NEPS-Daten (NEPS-SPP II)
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Schulische Inklusion und Übergänge nach der Sekundarstufe I in Deutschland
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Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 10/2011 - 10/2014 Projektleitung: Prof. Dr. Thorsten Roick, Prof. Dr. Petra Stanat
Förderer: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Zeitraum: 04/2012 - 03/2015 Projektleitung: Prof. Dr. Petra Stanat, Prof. Dr. Cornelia Kristen, Prof. Dr. Irena Kogan
Förderer: DFG Schwerpunktprogramm Zeitraum: 04/2012 - 02/2016 Projektleitung: Prof. Dr. Petra Stanat, Prof. Dr. Cornelia Kristen
Max Planck Institute for Plasma Physics
Die erste PISA-Studie im Jahr 2000 untersuchte vor allem den Bereich des Lesens und lieferte detaillierte Informationen uber den Kompetenzstand von Funfzehnjahrigen im internationalen Vergleich. Im Jahr 2003 war Mathematik der Schwerpunkt, im Jahr 2006 die naturwissenschaftlichen Kompetenzen, womit der erste Erhebungszyklus abgeschlossen war. In PISA 2009 ist wieder die Lesekompetenz Schwerpunkt der Untersuchungen. Dieses Buch stellt den Ist-Stand im Jahr 2009 dar und verknupft ihn mit den Entwicklungen zwischen den Jahren 2000 und 2009. Uber welche Kompetenzen verfugen deutsche Schulerinnen und Schuler, und wie haben sich diese verandert? Wie sehen hausliche und schulische Lernumgebungen aus? Wie haben sich Rahmenbedingungen und Ergebnisse von Bildungsprozessen, aber auch Schulen und auserschulische Faktoren verandert? Wie lasst sich diese Entwicklung beurteilen, wenn man sie in den internationalen Vergleich einordnet? Folgende inhaltlichen Aspekte werden thematisiert: Organisationsstruktur von PISA 2009; Das Programm for International Student Assessment (PISA); Lesekompetenz von PISA 2000 bis PISA 2009; Lesemotivation und Lernstrategien; Schulische Rahmenbedingungen und Lerngelegenheiten im Deutschunterricht; Mathematische Kompetenz von PISA 2003 bis PISA 2009; Naturwissenschaftliche Kompetenz von PISA 2006 bis PISA 2009; Soziokulturelle Bedingungsfaktoren, Lebensverhaltnisse und Lesekompetenz; Schulerinnen und Schuler mit Migrationshintergrund; Soziale Herkunft und Kompetenzerwerb; Leseforderung im Elternhaus; PISA 2000-2009: Bilanz der Veranderungen im Schulsystem. (DIPF/Orig./Mar/paul)