Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer
Profil
Forschungsthemen6
Ambivalente Anerkennungsordnung. Doing reproduction und doing family jenseits der heterosexuellen ‚Normalfamilie‘
Quelle ↗Förderer: DFG Eigene Stelle (Sachbeihilfe) Zeitraum: 01/2018 - 12/2018 Projektleitung: Dr. Almut Peukert, Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer, Dr. phil. Mona Motakef
Ambivalente Anerkennungsordnung. Doing reproduction und doing family jenseits der heterosexuellen ‚Normalfamilie‘
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 01/2018 - 07/2021 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer, Dr. Almut Peukert, Dr. phil. Mona Motakef
Ambivalente Anerkennungsordnung. Doing reproduction und doing family jenseits der heterosexuellen ‚Normalfamilie’
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 01/2018 - 03/2021 Projektleitung: Dr. phil. Mona Motakef, Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer, Dr. Almut Peukert
‚Co-Parenting‘ und ‚Future Love‘ – Elternschaft jenseits des ‚Liebesglücks‘ und die Zukunft der paarförmigen Liebe
Quelle ↗Förderer: Volkswagen Stiftung Zeitraum: 04/2019 - 03/2020 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer
Long Covid und die Wiederherstellung von Reproduktionsvermögen in Paarbeziehungen und im vergeschlechtlichten Lebenszusammenhang – Sozialrechtliche und intersubjektive Nicht/Anerkennung erkrankter Sorgeleistender
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 10/2026 - 09/2029 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer, Dr. Prof. Mona Motakef
Ungleiche Anerkennung? Arbeit und Liebe im Lebenszusammenhang prekär Beschäftigter
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 03/2015 - 09/2017 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer
Mögliche Industrie-Partner10
Stand: 26.4.2026, 19:48:44 (Top-K=20, Min-Cosine=0.4)
- 46 Treffer67.5%
- Fachinformationsdienst Geschlechterforschung / Gender StudiesP67.5%
- Fachinformationsdienst Geschlechterforschung / Gender Studies
- 29 Treffer59.8%
- EU: Observatory for Political Texts in European Democracies: A European Research Infrastructure (OPTED)P59.8%
- EU: Observatory for Political Texts in European Democracies: A European Research Infrastructure (OPTED)
- 56 Treffer59.7%
- Zuwendung im Rahmen des Programms „exist – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ aus dem Bundeshaushalt, Einzelplan 09, Kapitel 02, Titel 68607, Haushaltsjahr 2026, sowie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (hier Euro-päischer Sozialfonds Plus – ESF Plus) Förderperiode 2021-2027 – Kofinanzierung für das Vorhaben: „exist Women“T59.7%
- Zuwendung im Rahmen des Programms „exist – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ aus dem Bundeshaushalt, Einzelplan 09, Kapitel 02, Titel 68607, Haushaltsjahr 2026, sowie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (hier Euro-päischer Sozialfonds Plus – ESF Plus) Förderperiode 2021-2027 – Kofinanzierung für das Vorhaben: „exist Women“
- 17 Treffer57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science TeachingP57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science Teaching
- 17 Treffer57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science TeachingP57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science Teaching
- 18 Treffer57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science TeachingP57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science Teaching
- 17 Treffer57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science TeachingP57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science Teaching
- 17 Treffer57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science TeachingP57.2%
- The Pathway to Inquiry Based Science Teaching
- 18 Treffer56.7%
- Professionalisierung in der Deutsch-als-Zweitsprache-Förderung für geflüchtete Menschen mit LernschwierigkeitenT56.7%
- Professionalisierung in der Deutsch-als-Zweitsprache-Förderung für geflüchtete Menschen mit Lernschwierigkeiten
- 59 Treffer56.5%
- Begleitforschung zum Berliner Schulversuch HybridunterrichtP56.5%
- Begleitforschung zum Berliner Schulversuch Hybridunterricht
Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
Social Politics International Studies in Gender State & Society · 107 Zitationen · DOI
Journal Article Demography as a Push toward Gender Equality? Current Reforms of German Family Policy Get access Annette Henninger, Annette Henninger Annette.Henninger@wzb.eu Search for other works by this author on: Oxford Academic Google Scholar Christine Wimbauer, Christine Wimbauer Search for other works by this author on: Oxford Academic Google Scholar Rosine Dombrowski Rosine Dombrowski Search for other works by this author on: Oxford Academic Google Scholar Social Politics: International Studies in Gender, State & Society, Volume 15, Issue 3, Fall 2008, Pages 287–314, https://doi.org/10.1093/sp/jxn015 Published: 11 August 2008
transcript Verlag eBooks · 101 Zitationen · DOI
Berliner Journal für Soziologie · 49 Zitationen · DOI
"Wenn zwei das Gleiche tun ..." - Ideal und Realität sozialer (Un-)Gleichheit in Dual Career Couples
200544 Zitationen
29 Zitationen · DOI
VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks · 29 Zitationen · DOI
Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der organisationalen Prägung individueller Karrierewege von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Obwohl sich die Qualifikationen und Fähigkeiten von Män
Campus Verlag eBooks · 28 Zitationen · DOI
Erwerbsarbeit und Paarbeziehungen sind wichtige Quellen für Anerkennung. Doch was geschieht, wenn Arbeit prekär wird? Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsdefizite auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge der Menschen überhaupt? Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern werden sichtbar? Das Buch zeichnet anhand von Interviews eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt. Dieses Werk ist lizensiert unter der Creative-Commons-Lizenz 4.0, CC-BY-SA: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de
Campus Verlag eBooks · 26 Zitationen · DOI
Erwerbsarbeit und Paarbeziehungen sind wichtige Quellen für Anerkennung. Doch was geschieht, wenn Arbeit prekär wird? Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsdefizite auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge der Menschen überhaupt? Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern werden sichtbar? Das Buch zeichnet anhand von Interviews eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt. Dieses Werk ist lizensiert unter der Creative-Commons-Lizenz 4.0, CC-BY-SA: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de
SHILAP Revista de lepidopterología · 25 Zitationen · DOI
In der vorliegenden Studie werden Dynamiken von Paaren, bei denen Frauen den Großteil des Familieneinkommens erwirtschaften, im Milieuvergleich untersucht. Empirische Grundlage bilden Leitfaden-gestützte Paar- und Einzelinterviews mit 29 heterosexuellen Paaren. Die Autorinnen differenzieren ein individualisiertes, ein familistisches und ein traditionales Milieu. Sie zeigen, dass es trotz Gleichheitsorientierung gerade nicht im individualisierten Milieu zu einer Lockerung geschlechterdifferenter Zuschreibungen kommt, sondern im eher wertkonservativen familistischen Milieu.
Verlag Barbara Budrich eBooks · 21 Zitationen · DOI
Regenbogenfamilie, Inseminationsfamilie, Mehrelternfamilie: Diese Begriffe versuchen das Phänomen zu fassen, dass Elternschaft und Familie in vielfältigen Konstellationen verwirklicht werden. Sie stehen dabei im Spannungsfeld zwischen empirischer Vielfalt und gesellschaftlichen Norm- und Normalitätsvorstellungen. Die Beiträge des Sonderheftes erkunden die Familienformen lesbischer Zweielternfamilien, Trans* und Co-Elternschaft, nicht-monogamer Beziehungsnetzwerke sowie queere Beziehungsnetzwerke im Kontext von Flucht. Die Autor*innen beschäftigen sich aus geschlechter-, sexualitäts- und queertheoretischen Perspektiven mit vielfältigen Familienformen jenseits heteronormativer Verwandtschaftsbeziehungen. Der empirische Fokus liegt auf den familialen Alltagspraxen: Wie gestaltet sich das doing family und doing reproduction in diesen Familien? Hier stehen die damit einhergehenden Ambivalenzen und Ungleichheiten im Zentrum. Einerseits werden die rechtlichen und politischen Öffnungen sowie die reproduktionstechnologischen Möglichkeiten in der Praxis vielfältig genutzt. Durch den Gebrauch von assistierter Reproduktion wird die Norm der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung innerhalb der heterosexuellen Paardyade aufgebrochen. Andererseits sind neben Prozessen der Einschließung auch neue Ausschlüsse zu beobachten, scheinen doch nur solche Liebes- und Lebensformen staatliche Anerkennung zu gewinnen, die der ‚Normalfamilie‘ ähneln.
Social Science Open Access Repository (GESIS – Leibniz Institute for the Social Sciences) · 18 Zitationen · DOI
Paarinterviews erlauben die Erfassung von Interaktionen, Aushandlungen, Performances und Präsentationen des Paares und als Paar in situ. Sie liefern Einblicke in die konkrete Paarpraxis und in die Darstellung der Praxis im Interview als doing couple, aber auch als doing gender, doing family, doing recognition oder doing inequality. Mit dem Blick auf Individuen in Paarbeziehungen mittels Paarinterviews können Macht- und Ungleichheitsverhältnisse im Paar sowie die Prozesshaftigkeit und Dynamik des Sozialen ausschnitthaft beobachtet werden. Paarinterviews werden in der nichtstandardisierten Sozialforschung zunehmend, jedoch weitaus seltener als Einzelinterviews verwendet. Bisher gibt es im deutschsprachigen Raum kaum systematische methodische und methodologische Überlegungen zum gemeinsamen Paarinterview. Basierend auf der Fassung von Paarbeziehungen als Realität sui generis und als eigenständigem Analysegegenstand zeigen wir – verortet im interpretativen Paradigma – Erkenntnisinteressen, Anwendungsbereiche und Stärken von Paarinterviews für die soziologische Paarforschung auf. Zudem präsentieren wir neben ausgewählten soziologischen Paarforschungen methodische Aspekte der Durchführung und Anwendung, method(olog)ische Grenzen von und offene method(olog)ische Fragen zum Paarinterview (nicht nur) in der soziologischen Paarforschung. URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs170243
Organisationssoziologie · 17 Zitationen · DOI
Gender studies · 16 Zitationen · DOI
Es gibt eine neue Sichtbarkeit gegenuber gleichstellungspolitischen Belangen und feministischen Inhalten in medialen Offentlichkeiten. Diese neue Sichtbarkeit kann nicht mit einer grundsatzlich neuen gesellschaftlichen Selbstverstandlichkeit gegenuber emanzipatorischen Uberlegungen und Forderungen kurz geschlossen werden, wie jungere Diskurse gegen Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung eindrucklich belegen. Diese durchaus vielfaltigen Diskurse nehmen einen gemeinsamen Ausgangspunkt in einer Kritik an pluralistischen Lebensmodellen, wobei Bemuhungen der politischen Gleichstellung von Mannern und Frauen in Erwerbsarbeit und Familie ebenso kritisiert werden wie die Vielfalt geschlechtlicher Lebensweisen. Auch gegen Einwanderung, insbesondere von Menschen mit muslimischem Glauben, wird protestiert. Dem sogenannten Genderismus sei es gelungen, eine neue Herrschaft zu errichten, durch die heterosexuelle, weise Manner zu Opfern der neuen Gleichstellungspolitik wurden – so eine zentrale Behauptung dieser Diskurse. Eine andere immer wiederkehrende Behauptung lautet, dass es im offentlichen Raum nicht mehr moglich sei, sogenannte Wahrheiten auszusprechen – ‚Wahrheiten‘, die in der Regel Fragen zum Verhaltnis von Geschlecht, Sexualitat und Nation beruhren. Die sozialen Positionierungen, die sich in den Diskursen gegen Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung zusammenfinden, sind vielfaltig, haufig bemuhen sie rechte Argumentationsfiguren. Akteurinnen und Akteure finden sich etwa in der wertkonservativen Journalistik und Publizistik, in politischen Parteien (insbesondere der AFD), bei sogenannten Mannerrechtlern und bei fundamentalistischen Christinnen und Christen. Die im Zuge der Diskurse gegen Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung ins Feld gefuhrten Thesen lassen sich muhelos widerlegen, so ist es durch Gleichstellungspolitik nicht zu einer Umkehrung privilegierter sozialer Positionen gekommen, wie Studien zur ungleichen Verteilung von Sorgearbeit sowie zur Segregation der Arbeitsmarkte unstrittig belegen (Wimbauer/Teschlade/Motakef 2012). Es bleibt also zu fragen, was eigentlich hinter dieser Debatte steckt. Der neuralgische Punkt der Diskurse liegt, so unser Argument, darin, dass versucht wird, Erfahrungen der Prekaritat und Prekarisierung in den Griff zu bekommen. In unserem Beitrag entfalten wir die Argumentation, dass Diskurse gegen Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung auf vielfaltigen Ebenen Reaktionen auf Prekarisierungsprozesse darstellen. Dabei gehen wir, geschlechtersoziologisch informiert, von einem weit gefassten Prekarisierungsbegriff aus (Motakef 2015), der materielle und symbolische Dimensionen kombiniert und die Ambivalenzen gegenwartiger Prozesse ins Zentrum stellt. Wir entfalten unsere Argumentation in neun Thesen: Diese umfassen Thesen zur Prekarisierung der Erwerbssphare (These 1), des mannlichen Ernahrermodells (These 2) und dem Bruchigwerden moderner Gewissheiten (Doxa) (These 3). Wir schlagen die Deutung vor, dass Gleichstellungspolitik, Teile der Geschlechterforschung und damit verbundenen emanzipatorische (queer-)feministische, sexualpolitische und antirassistische Bewegungen ebenfalls zentrale Akteur_innen der Prekarisierung (von Gewissheiten) waren und auch weiterhin sind (These 4), diskutieren die These einer Prekarisierung der heterosexuellen Kleinfamilie (These 5) und lesen Prekarisierung als Produkt kapitalistischer Transformationsprozesse (These 6). Wir diskutieren die Tendenz der neoliberalen Aufwertung von Diversitat (These 7), fuhren die These einer Komplizinnenschaft des antifeministischen Postfeminismus mit diesen Diskursen ein (These 8) und pladieren schlieslich dafur, Erfahrungen der Prekarisierung und Prekaritat politisch zu bewaltigen (These 9). * Dieser Beitrag erscheint in folgender Publikation: Wimbauer, C., Motakef, M., Teschlade, J.: Prekare Selbstverstandlichkeiten. Neun prekarisierungstheoretische Thesen zu Diskursen gegen Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung. In S. Hark, P.-I. Villa (Hg.): (Anti-)Genderismus. Sexualitat und Geschlecht als Schauplatze aktueller politischer Auseinandersetzungen. Bielefeld: transcript, i.E.
Berliner Journal für Soziologie · 13 Zitationen · DOI
VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks · 13 Zitationen · DOI
'Geld' und 'Liebe' stehen in einem scheinbar unversöhnlichen Gegensatz zueinander. Entsprechend dem romantischen Liebesideal gilt die Liebesbeziehung, mit ihrem Anspruch auf Dauer und Wahrheit der die Liebenden als Individuen verbindenden Kräfte, bis heute als Gegenpol zu den sozialen Beziehungen zwischen Akteuren in der modernen Geldwirtschaft, wo Individuen in ihrem geldvermittelten Austausch gerade nicht in ihrer Individualität in Erscheinung treten können bzw. müssen. Diese — von der bürgerlichen Moderne bis in unsere heutige Alltagsdeutung reichende — Gegensätzlichkeit von Liebe und Geld als 'entweder — oder' ging einher mit der Durchsetzung des bürgerlichen Ehekonzepts, welches mit seinem Rollenmodell des männlichen Hauptverdieners und der weiblichen Hausfrauentätigkeit eine ganz eigene machtvolle Ordnung von 'Geld und Liebe' im Privaten etablierte. Heute stellt sich jedoch die Frage, inwieweit ein Wandel dieses Ehemodells nicht zuletzt durch die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen diese private (Geschlechter-)Ordnung der Moderne möglicherweise verändert: Erlaubt die Verfügbarkeit von 'eigenem' Geld nun (auch) für Frauen das 'eigene' Leben — nicht nur außerhalb von, sondern ebenso in Paarbeziehungen? Transformiert sich dadurch das Fundament eben dieser modernen Paarbeziehung?
transcript Verlag eBooks · 11 Zitationen · DOI
Sexualities · 10 Zitationen · DOI
While legal recognition of same-sex relationships and families has increased in many democratic countries, discrimination on the grounds of sexual orientation, both open and subtle, still exists. Drawing on qualitative interviews from Germany, this study uses the grounded theory methodology to analyse LGBTQ+ families’ normalization practices in response to experienced and anticipated discrimination. We show that normalization practices are not merely an assimilation to a neoliberal heteronormative family ideal, as criticised in debates on homonormativity, but require arduous efforts within heteronormative societies. Furthermore, normalization practices simultaneously challenge (traditional) family norms, through both overt political struggles and sub-politically within everyday practices.
Einleitung
2020Verlag Barbara Budrich eBooks · 8 Zitationen · DOI
Social Science Open Access Repository (GESIS – Leibniz Institute for the Social Sciences) · 8 Zitationen
Verlag Barbara Budrich eBooks · 8 Zitationen · DOI
University of Toronto Press eBooks · 8 Zitationen · DOI
Verlag Barbara Budrich eBooks · 6 Zitationen · DOI
Almut Peukert, Julia Teschlade, Mona Motakef, Christine Wimbauer, ‚Richtige Mütter und Schattengestalten‘:, Elternschaft und Familie jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit, pp. 60-76
Soziologische Revue · 6 Zitationen · DOI
Dieser Beitrag ist mit Zustimmung des Rechteinhabers aufgrund einer (DFG-geförderten) Allianz- bzw. Nationallizenz frei zugänglich.
Forum: Qualitative Social Research (Freie Universität Berlin) · 6 Zitationen · DOI
In der Prekarisierungsforschung spielt Anerkennung bisher keine systematische Rolle, obwohl Prekarität – eng auf Beschäftigung oder erweitert auf den Lebenszusammenhang bezogen – immer auch Anerkennungsverhältnisse herausfordert. Wir haben daher empirisch fundiert eine um Anerkennung (HONNETH, BUTLER) erweiterte Perspektive auf Prekarität im Lebenszusammenhang entwickelt. Empirische Grundlage sind teilleitfadengestützte, teilnarrative Einzel- und Paarinterviews mit 24 prekär Beschäftigten, die wir angelehnt an die hermeneutische Wissenssoziologie fallrekonstruktiv und fallvergleichend ausgewertet haben. Die Stärken und Erkenntnismöglichkeiten unserer achtdimensionalen Heuristik illustrieren wir ausschnitthaft am Beispiel einer prekär Beschäftigten und zweier prekär beschäftigter Paare. Sichtbar werden mit unserer um Anerkennung erweiterten Perspektive nicht nur die subjektorientiert-wissenssoziologisch zentralen Deutungen der prekär beschäftigten Individuen-in-Beziehungen sowie die für die Lebenszusammenhangsforschung wesentlichen Kumulationen verschiedener Belastungen. Nachvollziehbar werden auch die Konstitutionszusammenhänge und Relationierungen verschiedener Dimensionen von Prekarität. Unsere Forschungsheuristik kann daher auch weitere Forschungen inspirieren, die sich für die Mehrdimensionalität und Komplexität unsicherer Lebenslagen interessieren.
Rechtlicher Wandel im Schneckentempo: LGBTQ*-Familien zwischen Gleichstellung und Heteronormativität
2023Leviathan · 5 Zitationen · DOI
Mit Blick auf LGBTQ*-Familien bleibt die rechtliche Gleichstellung in Deutschland hinter dem Wandel der Lebenswirklichkeit zurück. Durch diesen institutional lag werden Familien jenseits der Paar- und Cis-Norm weiter von familienpolitischen Rechten ausgeschlossen. Anhand qualitativer Interviews mit 13 LGBTQ*-Familien zeigen wir, wie Ungleichheiten im Recht fortbestehen und sich in die Familienpraxen einschreiben. Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität müssen daher als zentrale Determinanten sozialer Ungleichheit stärker berücksichtigt werden.
Kooperationen0
Bestätigte Forscher↔Partner-Paare aus HU-FIS — Gold-Standard-Positive für das Matching.
Aus HU-FIS sind keine Kooperationen für diese Person gemeldet.
Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
- Name
- Prof. Dr. phil. Christine Wimbauer
- Titel
- Prof. Dr. phil.
- Fakultät
- Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
- Institut
- Institut für Sozialwissenschaften
- Arbeitsgruppe
- Soziologie der Arbeit und der Geschlechterverhältnisse
- Telefon
- +49 30 2093-66513
- HU-FIS-Profil
- Quelle ↗
- Zuletzt gescrapt
- 26.4.2026, 01:14:11