Clemens Mügge entwickelt Nachweisverfahren für Metaboliten von Aptameren — synthetisch hergestellte DNA-Moleküle, die als neue Wirkstoffklasse zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sein Fokus liegt auf der analytischen Charakterisierung von Abbau- und Stoffwechselprodukten dieser Substanzen in biologischen Flüssigkeiten, insbesondere mittels NMR-Spektroskopie. Diese Arbeiten adressieren eine regulatorische Lücke: Für Aptamere und ihre Metaboliten fehlen bislang etablierte Nachweismethoden, die aber für die Zulassung neuer Medikamente zwingend erforderlich sind. Die Methoden sind relevant für pharmazeutische Unternehmen und Zulassungsbehörden, die Aptamer-basierte Therapeutika entwickeln und bewerten.
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Clemens Mügge
HU-FIS-Profil ↗Die Charakterisierung von Stoffwechselmetaboliten eines Wirkstoffs ist eine wichtige Bedingung im Zulassungsprozess neuer Medikamente. Eine junge Klasse neuer Wirkstoffe mit stark zunehmender Bedeutung sind synthesechemisch hergestellte, einzelsträngige DNA-Sequenzen, die sogenannten Aptamere. Für diese Substanzklasse und ihre Abbauprodukte existieren bisher keine etablierten Nachweisverfahren für Urin- und Blutproben. Diese Verfahren am Beispiel des Thrombin-bindenden Aptamers zu entwickeln, ist das Ziel dieses Antrags. Als analytische Methode soll die NMR-Spektroskopie verwendet werden, deren Vorteil darin besteht, nur wenig durch die Vielzahl der Begleitkomponenten in den humanen Proben gestört zu werden. Auf der anderen Seite müssen Maßnahmen getroffen werden, die der geringeren Empfindlichkeit der Methode entgegenwirken. Die Probengewinnung, -präparation, -anreicherung, die Mechanismen der Metabolisierung, die Bestimmung von Nachweisgrenzen, das Erstellen von Spektrenbibliotheken und die Evaluierung der Messmethodik sind Gegenstand des Antrages der Kooperationspartner.
Angewandte Chemie International Edition · DOI
The strict exclusion of tertiary amines during the otherwise standard synthetic approach to the synthesis of the guanidinium-type peptide coupling reagents HBTU (X = CH, see scheme) and HATU (X = N) allows the synthesis of the uronium-type isomers of these guanidinium compounds, whose existence was until now pure speculation. These O isomers (O-HBTU and O-HATU) are more efficient coupling reagents than the N isomers.
The American Journal of Cardiology · DOI
Angewandte Chemie International Edition · DOI
Vive la petite différence: 2-Aminopurine (2AP) induces small but detectable perturbations of the DNA helix. More significant are changes in the base-pair dynamics in the vicinity of 2AP. The differences have been characterized in NMR and UV spectroscopic studies on a 13-mer DNA double strand with either adenine (A) or 2AP in a central position.