Dominik Pietron arbeitet an der Entwicklung der AISUM-Plattform, einer KI-gestützten Mobilitätslösung für nachhaltigen Stadtverkehr. Die Plattform integriert öffentliche Verkehrsmittel mit Car-, Bike- und Scooter-Sharing in einem einheitlichen System und nutzt Machine-Learning-Algorithmen zur Optimierung von Mobilitätsangeboten. Für Verkehrsbetriebe, Städte und Mobilitätsdienstleister ermöglicht dies eine effizientere, intermodale Verkehrsplanung und bessere Nutzererfahrung im urbanen Raum.
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Dominik Pietron
HU-FIS-Profil ↗Das Projekt zielt auf die Detailausarbeitung zur Entwicklung einer Mobilitätsplattform für smarten und umweltfreundlichen Stadtverkehr. Die zu entwickelnde AISUM-Plattform soll auf Grundlage der BVG-Applikation Jelbi erstmals intermodalen öffentlichen Nachverkehr unter Einbezug von Car-, Bike- und Scooter-Sharing ermöglichen. Mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen sollen die Mobilitätsangebote dabei zuverlässig und komfortabel aber auch nachhaltig, lärm- und emissionsarm ausgestaltet werden.Das Ziel der fünfmonatigen Detaillierungsphase besteht in der Erarbeitung eines Projektplans, in dem das Vorhaben für eine Anschlussimplementierung weiter konkretisiert wird. Dazu werden in drei Arbeitssträngen – Entwicklung, Integration und Transfer – zunächst Recherchen durchgeführt, deren Ergebnisse anschließend zu umfassenden Konzepten gebündelt werden: Im Bereich Entwicklung werden mittels Datenevaluationen und Literaturrecherchen Konzepte für Algorithmen und Datenbankstrukturen sowie Verfahren der Umweltbilanzierung erarbeitet, auf deren Grundlage vier Green-AI-Use cases für nachhaltige urbane Mobilität entwickelt werden können. Im Arbeitsstrang Integration werden erste Konzeptionen der Human-Computer-Interface-Schnittstelle mit Design-Skizzen und Gamification-Ideen entworfen, die eine spätere Einbettung der AISUM-Plattform in die Mobilitäts-App Jelbi ermöglichen. Der Arbeitstrang Transfer sorgt für eine möglichst breite Verwertbarkeit der AISUM-Plattform in weiteren Mobilitäts-Apps und konzeptualisiert dazu eine umfassende Transfer-Strategie auf Basis der Recherchen zu Open-Source-Optionen, potentiellen Kooperationspartnern und Marktanalysen. Quer durch alle drei Arbeitsstränge zieht sich die Ausarbeitung von grundlegenden Vorarbeiten für eine Anschlussimplementierung, wie u.a. eine detaillierte Ressourcenplanung, ein einheitlicher Zeit- und Kostenplan, die Entwicklung von Messindikatoren sowie eine genaue Beschreibung der Arbeitsweise im Forschungsverbund.
Global Political Economy · DOI
Technological sovereignty has emerged as a prominent topic, with states positioning themselves to ensure security and economic competitiveness. However, German economic policy rarely involved strategic government interventions and industrial policies due to its deep-rooted adherence to ordoliberalism. In response to the influence of foreign big tech companies and growing economic competition from China, the German state is now formulating a strategic techno-industrial policy agenda, advocating interventions for the preservation of sovereignty. This article analyses the proposed agenda using an inductive process-tracing approach (Trampusch and Palier, 2016) and document analysis (Bowen, 2009) of strategy papers, policy documents and selected media reports. Drawing on the concepts of structural power (Strange, 2004 [1988]) and economic statecraft (Weiss and Thurbon, 2021), we argue that Germany’s pursuit of technological sovereignty represents a distinctive form of (geo-)economically motivated statecraft, primarily directed at enhancing commercial competitiveness rather than prioritising security. However, we identify limitations to this approach where the regulatory regime and institutional legacy, both at the national and EU levels, impede strategic government interventions in the economy, thus constraining the pursuit of technological sovereignty.
Zusammenfassung Gegenüber der wachsenden Bedeutung von Social-Media-Plattformen und den Großkonzernen, die sie betreiben, hat sich ein allgemeines gesellschaftliches Unbehagen herausgebildet. Sie schaden der Demokratie, fördern Desinformation, verstärken Hetze, manipulieren Nutzer:innen, entziehen der journalistischen Arbeit Werbeeinnahmen und damit finanzielle Ressourcen, lauten einige Vorwürfe. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach den technopolitischen Voraussetzungen einer erfolgreichen Demokratisierung der sozialen Medien. Der Fokus liegt dabei auf der strukturellen Stärkung demokratischer Grundrechte. Drei komplementäre Strategien – staatliche Regulierung der großen Social-Media-Plattformen, Förderung freier und dezentraler Alternativen, gesetzliche Verpflichtung zur Interoperabilität – könnten Privatsphäre, demokratische Repräsentation und Wahlfreiheiten ins digitale Zeitalter retten.