Prof. Dr. sc. nat. Hartmut Wandke
HU-FIS-Profil ↗<p>Das Graduiertenkolleg prometei (Prospektive Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion) entwickelt und integriert Methoden, Verfahren und Werkzeuge zur Berücksichtigung der Mensch-Maschine-Interaktion bereits in frühen Phasen der Gestaltung technischer Systeme. Zentrale Fragen der prospektiven Gestaltung von Mensch-Maschine-Interaktion werden interdisziplinär und domänenübergreifend bearbeitet.</p><p>Das Graduiertenkolleg ist organisatorisch am Zentrum Mensch-Maschine-Systeme der Technischen Universität Berlin angesiedelt. Das Portfolio der Wissenschaftler der Technischen Universität wird ergänzt durch Partner aus der Humboldt-Universität zu Berlin und aus dem Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik.</p>
Durch breitbandige Mobilkommunikation gemeinsam mit dem verstärkten Einsatz elektronischer Systeme sind in Kraftfahrzeugen neue Möglichkeiten für Kommunikationsdienste und Assistenzsysteme zur Unterstützung der Fahrer entstanden. Vor dem Hintergrund des großen Potentials, wurden eine Vielzahl von Vorschlägen und prototypischen Umsetzungen solcher Systeme entwickelt, bei denen aber in der Regel allein die Frage der technischen Realisierbarkeit im Vordergrund standen und weniger die Frage, ob Unterstützung und Kommunikationsdienste von Fahrern erwünscht werden und im Fahrzeugumfeld für ihn gefahrlos bedienbar sind. Den technischen Umsetzungen fehlten in der Vergangenheit vor allem die Absicherung, in wieweit der Unterstützungsbedarf für den Fahrer hinsichtlich der Integration von vorgelagerten, parallel zum Fahren ausgeführten und nachgelagerten Aktivitäten wirklich erfüllt war eine wesentliche Voraussetzung für hohe Akzeptanz bei den Käufern und Nutzern und damit Grundvoraussetzung einer wirtschaftlichen Verwertbarkeit. Im Mittelpunkt dieses hier beschriebenen Forschungsprojekts steht die Nutzerorientierung bei der Projektierung und Entwicklung vernetzter Anwendungen im Kfz. Es soll eine Methode entwickelt werden, auf deren Grundlage Entwicklungen solcher netzbasierten Anwendungen möglich sind, die für den Fahrer intuitiv und sicher zu bedienen sind. Um diese Methode in unterschiedlichen Anwendungsfeldern einsetzen zu können, bedarf es eines standardisierten Verfahrens als Unterstützung der Entwicklungsteams solcher Dienste. Neben der Methode soll deshalb parallel und flankierend eine Standardverfahren für die Softwareentwicklung nutzerorientierter Dienste entwickelt werden. An einem während des Vorhabens entwickelten Beispielszenario soll die Methode erprobt und überprüft werden. Ergebnis des auf 2 Jahre konzipierten Vorhabens ist ein an einem konkreten Beispiel überprüftes Vorgehens- und Entwicklungsmodell.
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