Prof. von Sass erforscht gegenwärtig die theologische und philosophische Bedeutung von Hoffnung, Möglichkeit und Zukunftsorientierung — insbesondere wie christlicher Glaube mit fundamentaler Zukunftsunsicherheit umgeht. Sein DFG-Projekt „Hope's Ecstasy" untersucht vier Ebenen der Zukunftsrelation (faktisch, evaluativ, normativ, implizierend) und entwickelt eine praxeologische Theologie, die klassische christliche Lehren vom Handeln her neu durchdenkt. Für Organisationen und die öffentliche Hand relevant ist sein Ansatz zur Überwindung von Polarisierung und Vermittlung in digital fragmentierten Gesellschaften — er analysiert, wie Kommunikation unter Bedingungen von Hassrede und Propaganda funktionieren kann und welche Ressourcen Glaube und Hoffnung für soziales Zusammenleben bieten. Seine Methode verbindet analytische Philosophie mit theologischer Reflexion und adressiert damit Fragen von Resilienz, Vertrauen und Sinnorientierung in Zeiten von Unsicherheit.
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Prof. Dr. Hartmut von Sass
HU-FIS-Profil ↗Förderer: DFG Heisenberg Programm Zeitraum: 01/2020 - 06/2026 Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut von Sass
Zurich Open Repository and Archive (University of Zurich)
Zeitschrift für Theologie und Kirche · DOI
John Calvin invites and gives us the theological ingredients to rethink the relation between asking and receiving in prayer. Hence, one has to limit prayers in terms of what is possibly addressable to God; then, prayer has to be modally understood as practice that calls for something which is impossible for us because it is only possible for God; and finally, praying to God is to be leading life in Gods reality – which is: in God Himself. Therefore, the believer does not pray to God, but is praying in His real presence; God does not exist beyond the act of praying, but is nothing other than the event of authentic prayer. If God is asked for something, He gives no less than Himself.
Zeitschrift für philosophische Forschung