Matthias Harbeck
Profil
Forschungsthemen4
EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern
Quelle ↗Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 09/2023 - 08/2026 Projektleitung: Matthias Harbeck
Ethnologische Forschung verfügbar machen: Digitalisierung und Erschließung von Zeitschriften, Schriftenreihen, Monographien und Qualifikationsschriften aus 215 Jahren
Quelle ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 11/2020 - 12/2024 Projektleitung: Matthias Harbeck
Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie
Quelle ↗Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 01/2025 - 12/2027 Projektleitung: Matthias Harbeck
Fachinformationsdienst Sozial-und Kulturanthropologie
Quelle ↗Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 01/2019 - 12/2025 Projektleitung: Matthias Harbeck
Mögliche Industrie-Partner10
Stand: 26.4.2026, 19:48:44 (Top-K=20, Min-Cosine=0.4)
- 14 Treffer63.2%
- Fachinformationsdienst Geschlechterforschung / Gender StudiesP63.2%
- Fachinformationsdienst Geschlechterforschung / Gender Studies
- 11 Treffer57.6%
- Zuwendung im Rahmen des Programms „exist – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ aus dem Bundeshaushalt, Einzelplan 09, Kapitel 02, Titel 68607, Haushaltsjahr 2026, sowie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (hier Euro-päischer Sozialfonds Plus – ESF Plus) Förderperiode 2021-2027 – Kofinanzierung für das Vorhaben: „exist Women“T57.6%
- Zuwendung im Rahmen des Programms „exist – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ aus dem Bundeshaushalt, Einzelplan 09, Kapitel 02, Titel 68607, Haushaltsjahr 2026, sowie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (hier Euro-päischer Sozialfonds Plus – ESF Plus) Förderperiode 2021-2027 – Kofinanzierung für das Vorhaben: „exist Women“
- 12 Treffer57.1%
- WayIn – Der Inklusionswegweiser für Arbeitgeber: Technische Entwicklung und wissenschaftliche BegleitanalyseP57.1%
- WayIn – Der Inklusionswegweiser für Arbeitgeber: Technische Entwicklung und wissenschaftliche Begleitanalyse
- 12 Treffer57.1%
- WayIn – Der Inklusionswegweiser für Arbeitgeber: Technische Entwicklung und wissenschaftliche BegleitanalyseP57.1%
- WayIn – Der Inklusionswegweiser für Arbeitgeber: Technische Entwicklung und wissenschaftliche Begleitanalyse
- 9 Treffer56.8%
- Verbundprojekt: Konzeption, Durchführung, Aufbereitung, Registerverknüpfung, Analyse und Datenbereitstellung bzw. Weitergabe einer repräsentativen Stichprobe „Geflüchtete Familien“ (GeFam) – Teilprojekt: Institutionelle Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration GeflüchteterP56.8%
- Verbundprojekt: Konzeption, Durchführung, Aufbereitung, Registerverknüpfung, Analyse und Datenbereitstellung bzw. Weitergabe einer repräsentativen Stichprobe „Geflüchtete Familien“ (GeFam) – Teilprojekt: Institutionelle Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter
- 8 Treffer56.0%
- REGIO - Eine Kartierung der Entstehung und des Erfolgs von Kooperationsbeziehungen in regionalen Forschungsverbünden und Innovationsclustern. Determinanten der Entstehung und des Erfolgs von Kooperationsbeziehungen in regionalen ForschungsverbündenP56.0%
- REGIO - Eine Kartierung der Entstehung und des Erfolgs von Kooperationsbeziehungen in regionalen Forschungsverbünden und Innovationsclustern. Determinanten der Entstehung und des Erfolgs von Kooperationsbeziehungen in regionalen Forschungsverbünden
- 1 Treffer53.8%
- Nachhaltigkeitsbasierte Wertschöpfungsketten als Teil des Green Deal: Strategien für Vertrauensbildung und TransparenzP53.8%
- Nachhaltigkeitsbasierte Wertschöpfungsketten als Teil des Green Deal: Strategien für Vertrauensbildung und Transparenz
- 7 Treffer53.7%
- Professionalisierung in der Deutsch-als-Zweitsprache-Förderung für geflüchtete Menschen mit LernschwierigkeitenT53.7%
- Professionalisierung in der Deutsch-als-Zweitsprache-Förderung für geflüchtete Menschen mit Lernschwierigkeiten
- 6 Treffer53.4%
- CowData (Verbesserung des Betriebsmanagements durch Kombination von Stall- und Weidedaten)P53.4%
- CowData (Verbesserung des Betriebsmanagements durch Kombination von Stall- und Weidedaten)
- 10 Treffer53.1%
- „BiodivERsA-Verbundvorhaben: Grün-Blaue Infrastruktur für lokale Lösungen in komplexen sozioökologischen Systemen (ENABLE), Teilvorhaben: Fallstudienkontext und Co-design Workshops zur Identifizierung lokaler Policy- Lösungsansätze.“P53.1%
- Integrated Urban Food Policies – Developing Sustainability Co-Benefits, Spatial Linkages, Social Inclusion and Sectoral Connections To Transform Food Systems in City-Regions (FoodCLIC)P50.6%
- „BiodivERsA-Verbundvorhaben: Grün-Blaue Infrastruktur für lokale Lösungen in komplexen sozioökologischen Systemen (ENABLE), Teilvorhaben: Fallstudienkontext und Co-design Workshops zur Identifizierung lokaler Policy- Lösungsansätze.“
Publikationen25
Top 25 nach Zitationen — Quelle: OpenAlex (BAAI/bge-m3 embedded für Matching).
J.B. Metzler eBooks · 4 Zitationen · DOI
Für diejenigen, die in Deutschland nach Institutionen suchen, an denen sie Comicforschung betreiben können — sei es im Rahmen von Studiengängen, sei es durch die Bereitstellung von Ressourcen — gibt es eine schlechte und eine gute Nachricht. Die schlechte Nachricht lautet: Die vielzitierte und -diskutierte provokative Aussage des Comicforschers Ole Frahm von 2000/2002, eine deutsche Comicwissenschaft existiere nicht (engl. Frahm 2000, 177; in leichter Abwandlung auf Deutsch: Frahm 2002, 201), gilt in Teilen immer noch, gerade auch im Vergleich zur benachbarten Filmwissenschaft (Trinkwitz 2011, 67) und den viel jüngeren Feldern der Populärkulturforschung ›Computerspiele‹ und ›Popmusik‹ (Harbeck 2014, 92 f.).
SHILAP Revista de lepidopterología · 3 Zitationen · DOI
Sollen Daten aus qualitativer (Sozial-)Forschung dauerhaft archiviert und für die Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden, dann entstehen erhebliche Probleme: Solche Daten sind kaum standardisiert und liegen in heterogenen Formaten vor, sie sind meist hoch sensibel und benötigen besondere Schutzmechanismen. Der Beitrag thematisiert das Forschungsdatenmanagement qualitativer Daten am Beispiel ethnografischer Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven: Er bietet erstens Einblicke in die Positionen von Ethnologinnen und Ethnologen und skizziert fachspezifische Probleme und stellt zweitens vor, welche infrastrukturellen Lösungen für ähnlich gelagerte Schwierigkeiten bereits existieren. Grundlage sind Erhebungen, die im Rahmen des Fachinformationsdienstes Sozial- und Kulturanthropologie an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin einerseits den aktuellen Stand des Umgangs mit Forschungsdaten und andererseits Bedingungen und Lösungen für die Überführung ethnografischer Materialien in digitale Langzeitarchive eruieren. There are substantial obstacles when speaking of archiving and making reusable qualitative research data from the social sciences. Not only is that kind of data barely standardized and is usually collected in heterogeneous formats, but also due to its highly sensitive nature, adequate access control systems are imperative. The paper sheds light on the research data management of ethnographic research from multiple perspectives: From the lens of ethnographers, the argument first outlines common obstacles in the field and, second, introduces existent digital information infrastructures with viable solutions for similar challenges. The Specialized Information Service Social- und Cultural Anthropology (University Library of Humboldt-Universität zu Berlin) collected comprehensive data to elicit facts about how ethnographers integrate research data management into their daily research practices and what conditions and solutions are deemed necessary to ingest ethnographic material for digital long-term preservation.
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin) · 2 Zitationen · DOI
BIBLIOTHEK Forschung und Praxis · 2 Zitationen · DOI
Anhand von Interviews und Fragebogenauswertungen beleuchtet und analysiert der Artikel, ob das Massenmedium Comic noch immer einen Marginalbestand in deutschen Bibliotheken darstellt, oder ob sich die Sammlungs- und Erschließungspraktiken seit den 1970er Jahren verbessert haben und man als Leser oder Forscher eine mittlerweile zufrieden stellend aufbereitete Anzahl von Comics vorfindet. Auch die deutschlandweite Organisation des Sammelns steht hierbei auf dem Prüfstand. Dabei bestätigt sich die zugrunde liegende These, dass wichtige Entwicklungen zu einem Großteil an den deutschen Bibliotheken – öffentlich wie wissenschaftlich – vorbeigegangen sind: Nicht nur im Vergleich mit Frankreich, Belgien oder den USA wird der Aufholbedarf des deutschen Bibliothekswesens für den Sammlungsgegenstand Comic deutlich.
Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft · 1 Zitationen · DOI
SHILAP Revista de lepidopterología · 1 Zitationen · DOI
Das populäre Medium Comic hat in den vergangenen Jahren zunehmend Interesse als wissenschaftliches Forschungsobjekt und damit auch als bibliothekarisches Sammlungsgut auf sich gezogen. Bibliotheken stehen vor der Aufgabe, die Primärquellen und vor allem die wissenschaftliche Forschungsliteratur zu Comics inhaltlich zu erschließen und nach wie vor auch systematisch zu präsentieren. Bis vor kurzem fand man in der in Deutschland am weitesten verbreiteten Klassifikation, der im Selbstverständnis wissenschaftsnahen Regensburger Verbundklassifikation, nur Einzelstellen in einzelnen Fachsystematiken und einen größeren Bereich in der Japanologie für das Phänomen Manga. Dieser Zustand war nicht ausreichend für eine differenzierte Aufstellung in Bibliotheken mit entsprechenden Beständen und Schwerpunkten. Der hier präsentierte RVK-Baum für Comics und Comicforschung wird diesem Desiderat gerecht und bietet eine Möglichkeit, Comicbestände adäquat klassifikatorisch abzubilden. In recent years the popular medium of comics has attracted increasing research interest and, consequently, comics have been recognized as objects for collection in libraries. Libraries face the task of classifying the primary sources and especially the scientific research literature on comics in order to present them systematically. Until recently, the most widely used academic library classification in Germany, the Regensburg Classification (RVK), provided only individual notations in some subject classifications and, additionally, a larger area on manga in the Japanese studies section. This situation was not sufficient for a differentiated shelving, or, respectively, classifying in libraries with correspondent resources and priorities. The paper presents a tree of RVK-notations for comics and comic research, which satisfies the desiderata and provides a way to map comic collections adequately to a classificatory scheme
API Magazin · DOI
Der Artikel gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Sammlungsbestände von Comics, Graphic Novels und Manga in wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. Im weiteren Verlauf wird ein Schwerpunkt auf die Herausforderungen und Probleme in Bezug auf Bestandsaufbau, Erschließung, Archivierung bzw. Verfügbarmachung sowie Findmittel gelegt.
Fachliteratur und -informationen für die nationale Forschung aufbereiten und bereitstellen, überregionale Dienstleistungen für die Fächer entwickeln was published in Praxishandbuch Wissenschaftliche Bibliothekar:innen on page 45.
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin) · DOI
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V. · DOI
Im Zuge von Handelsreisen, Verwaltungstätigkeiten und Forschungsexpeditionen entstanden bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zahlreiche Fotografien in kolonialistisch-eurozentrischen Kontexten, die das Leben der Bewohner*innen der bereisten Gebiete „als Fremdbilder […] vermittelt durch die vielfältigen Mechanismen der Distribution und des Konsums“ darstellten. Manche bilden eindeutig erkennbar inszenierte Szenen wie Gruppenporträts, Kampfgeschehen oder arrangierte Studioaufnahmen ab, andere hingegen suggerieren, dass die Fotografien spontan im Feld aufgenommen wurden.
BIBLIOTHEK Forschung und Praxis · DOI
Zusammenfassung Forschungsdaten sind in all ihrer fachlichen Heterogenität inzwischen bei fast allen Fachinformationsdiensten ein Thema. Schwerpunkte der Auseinandersetzung sind die Kommunikation von Anforderungen, Schwierigkeiten und Möglichkeiten des Forschungsdatenmanagements in die Fächer hinein sowie der Nachweis von Forschungsdaten in fachlichen Rechercheportalen. Aber auch am Aufbau von Infrastrukturen zur Archivierung und Bereitstellung von Forschungsdaten sind Fachinformationsdienste zunehmend beteiligt. Dies belegen die vorgestellten Beispiele und Entwicklungen. Im Hinblick auf eine national organisierte Forschungsdateninfrastruktur verstehen sich die Fachinformationsdienste als geeignete und bereitwillige Kooperationspartner an der Schnittstelle zwischen Fachcommunities und Infrastrukturen. Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Kollegen der AG FID namentlich von Sylvia Daniel, Julia Kreusch, Maxime Mauriège, Ruth Sindt, Sonja Strunk, Stefan Wulle erstellt.
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin) · DOI
ABI-Technik · DOI
Zusammenfassung Die Fachinformationsdienste (FID) für die Wissenschaft stehen nach der Evaluation des Förderprogramms vor der Aufgabe, enger zu kooperieren und auf- bzw. miteinander abgestimmte Dienstleistungen bestenfalls gemeinsam zu entwickeln, zumindest aber vorhandene Services und Tools nachzunutzen. Ziel ist es, aus den für sich und ihre jeweilige Fachcommunity weitgehend unabhängig arbeitenden FID ein System zu formen, das zu einer abgestimmten, nachhaltigen Informationsinfrastruktur heranwächst. Grundlage hierfür sind vor allem gemeinsame technische Entwicklungen. Ein Beginn wurde durch die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu technischen Fragen gemacht. Diese Zusammenarbeit muss nun in beständige, transparentere und technisch unterstützte Bahnen gelenkt werden.
SHILAP Revista de lepidopterología · DOI
V&R unipress eBooks · DOI
Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie · DOI
Bibliotheksdienst · DOI
Zusammenfassung Mit dem Wechsel vom SSG-System zu den Fachinformationsdiensten stehen auch die virtuellen Fachbibliotheken vor einem Umbruch. Welche Services sollen wie und warum fortgeführt werden? Wie nachhaltig kann man vor dem Hintergrund einer bedarfsorientierten, projektartigen Förderstruktur entwickeln? Der Artikel zeigt die Vorgehensweise, die Hürden und mögliche Lösungswege am Beispiel des Fachportals EVIFA im Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie. Es wird deutlich, dass in kleineren Einrichtungen eine Verringerung der Komplexität der Angebote sowie die Nachnutzung technischer Lösungen der Trägerinstitution aber auch anderer Einrichtungen eine größere Rolle spielen werden, da technische Entwicklungen in kurzfristigen Bewilligungszeiträumen schwer realisierbar sind.
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin) · DOI
Sollen Daten aus qualitativer (Sozial-)Forschung dauerhaft archiviert und für die Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden, dann entstehen erhebliche Probleme: Solche Daten sind kaum standardisiert und liegen in heterogenen Formaten vor, sie sind meist hoch sensibel und benötigen besondere Schutzmechanismen. Der Beitrag thematisiert das Forschungsdatenmanagement qualitativer Daten am Beispiel ethnografischer Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven: Er bietet erstens Einblicke in die Positionen von Ethnologinnen und Ethnologen und skizziert fachspezifische Probleme und stellt zweitens vor, welche infrastrukturellen Lösungen für ähnlich gelagerte Schwierigkeiten bereits existieren. Grundlage sind Erhebungen, die im Rahmen des Fachinformationsdienstes Sozial- und Kulturanthropologie an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin einerseits den aktuellen Stand des Umgangs mit Forschungsdaten und andererseits Bedingungen und Lösungen für die Überführung ethnografischer Materialien in digitale Langzeitarchive eruieren.
Zeitschrift für Volkskunde
SHILAP Revista de lepidopterología · DOI
Tagungsbericht
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · DOI
Im Moment herrscht unter den EthnologInnen noch Unklarheit über die Praxis von Archivierung und Nachnutzung von qualitativen Forschungsdaten. Zum einen gibt es ein solches Angebot für qualitative Forschungsdaten speziell für die Anforderungen der ethnologischen Fächer in Deutschland nicht, obwohl durchaus eine starke Nachfrage besteht. Zum anderen können sich ForscherInnen hinsichtlich Archivierung bzw. Nachnutzung von Forschungsdaten nur schwer an Best Practices orientieren, da keine Erfahrungswerte und fachspezifische Lösungsansätze greifbar sind. Bisherige Erkenntnisse suggerieren nur eine bedingte Konformität zwischen dem Zugang zu qualitativen Forschungsdaten aus den ethnologischen Fächern und dem Prinzip des Open Data. Die Gründe hierfür liegen überwiegend in den restriktiven Datenschutzbestimmungen bzw. der schwammigen Urheberrechtssituation bezüglich Forschungsdaten, den ethischen Aspekten aufgrund der sensiblen Natur der ethnografischen Daten, sowie die Unklarheit wie qualitative Forschungsdaten dokumentiert und kontextualisiert werden müssen, um eine adäquate Nachnutzung zu ermöglichen. Der Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie fokussiert sich auf diese Problemfelder, betreibt Agendasetting in den Fachcommunities und tauscht sich mit vorhandenen Infrastrukturen aus. Dabei werden potentielle Lösungsansätze für die Langzeitarchivierung und Nachnutzung von qualitativen Forschungsdaten untersucht, fachspezifische Anforderungsanalysen und Musterworkflows entwickelt, sowie Empfehlungen ausgearbeitet.
Populare Medienformen wie Comics in ihrer ganzen Vielfalt (aber z.B. auch Computer- und Videospiele oder TV-Serien) wurden lange Zeit nicht nur in der Erwerbungspolitik wissenschaftlicher Bibliotheken vernachlassigt, sondern fanden in der Folge auch kaum Berucksichtigung in den Systemstellen der grosen Klassifikationen. Mit sich andernden wissenschaftlichen Paradigmen, die zu einer verstarkten akademischen Auseinandersetzung mit derartigen popularen Materialien fuhrten, haben die wissenschaftlichen Bibliotheken begonnen, Comics und vor allem die Forschung zu ihnen zu sammeln. Mittlerweile gibt es sogar z.T. umfangreiche Sammlungen an Primarquellen sowie Sekundarliteratur aus den verschiedensten Fachern, die sich mit Comics beschaftigt. Klassifikatorisch haben die Bibliotheken allerdings mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten: In der RVK finden sich abgesehen von kleineren Anpassungen bei der Japanologie lediglich Einzelstellen in einzelnen Fachern. Diese reichen weder aus, um Bibliotheken mit entsprechenden Bestanden und Schwerpunkten eine differenzierte Aufstellung zu ermoglichen, noch lassen sich mit ihnen Inhalte und formale Unterschiede von Comics und der Literatur uber sie darstellen und fur das Retrieval nutzen. Der hier vorgestellte RVK-Systemabschnitt Comics und Comicforschung soll dieses Desiderat beheben und denjenigen Bibliotheken, die entsprechenden Bedarf sehen und haben, eine Moglichkeit bieten ihre Bestande adaquat abzubilden.
University of Regensburg Publication Server (University of Regensburg) · DOI
Kooperationen3
Bestätigte Forscher↔Partner-Paare aus HU-FIS — Gold-Standard-Positive für das Matching.
EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern
university
EthnOA – Open Access in den ethnologischen Fächern
university
Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie
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Stammdaten
Identität, Organisation und Kontakt aus HU-FIS.
- Name
- Matthias Harbeck
- Fakultät
- Vizepräsident(in) für Forschung
- Institut
- Zentraleinrichtung Universitätsbibliothek
- Arbeitsgruppe
- Abteilung Medienerwerbung und -erschließung
- Telefon
- +49 30 2093-99223
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- Quelle ↗
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- 26.4.2026, 01:05:49