Prof. Perler erforscht grundlegende Fragen zur Natur menschlicher Fähigkeiten aus philosophischer Perspektive — insbesondere, was menschliche Fähigkeiten ausmacht und wie sie uns helfen, genuinely menschliche Aktivitäten zu verstehen. Seine aktuelle Arbeit konzentriert sich auf metaphysische und erkenntnistheoretische Grundlagen sowie auf historische Logik und Begriffsgeschichte, insbesondere im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen relevant ist diese Forschung dort, wo es um konzeptuelle Klärung von Fähigkeitsanforderungen, Kompetenzmodellierung oder die philosophische Fundierung von Bildungs- und Personalentwicklungsprogrammen geht.
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Prof. Dr. Dominik Perler
HU-FIS-Profil ↗Sprache ist nach Locke kein willkürliches Instrument, sondern erhält ihre Stabilität in Bezug auf Konventionen, die von menschlichen Lebensbedingungen abhängen. Im Ausgang von dieser Bestimmung sollen Lockes Sprachtheorie und seine Kritik an traditionellen Positionen auf breiter Textbasis untersucht werden. Schließlich sollen die Konsequenzen, die sich aus seinem Ansatz ergeben, eingehend diskutiert und in ihrer Bedeutung für die Geschichte der Sprachphilosophie bestimmt werden.
Studies in the history of philosophy of mind · DOI
Historical-analytical studies on nature, mind and action · DOI
Vivarium · DOI
Abstract Many late medieval Aristotelians assumed that a natural substance has several substantial forms in addition to matter as really distinct parts. This assumption gave rise to a unity problem: why is a substance more than a conglomeration of all these parts? This paper discusses Francisco Suárez’s answer. It first shows that he rejected the idea that there is a plurality of forms, emphasizing instead that each substance has a single form and hence a single structuring principle. It then examines his account of the relationship between matter and form. While accepting the thesis that these two parts are really distinct entities, he claimed that there is a special “mode of union” that binds them together. With this account, he defended the essential unity of a natural substance, but he transformed the program of Aristotelian metaphysics: not substances, but entities and modes inside them, are now the basic building blocks of reality.