Dr. Katharina Weiland erforscht die Lebensqualität und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen — insbesondere im Kontext von Schule, Berufsübergang und psychosozialen Belastungen. Aktuell entwickelt sie ein digitales Befragungs- und Unterstützungstool für Jugendliche mit Beeinträchtigungen beim Übergang in die Berufstätigkeit, das partizipativ mit den Betroffenen selbst gestaltet wird. Ihre Forschung adressiert Lücken im Hilfesystem und mangelnde Koordination zwischen Institutionen, die besonders vulnerable Gruppen — etwa geflüchtete Schüler:innen mit Förderbedarf oder Jugendliche mit Lese-Rechtschreibstörungen — gefährden. Die Erkenntnisse sind relevant für Schulen, Berufsbildungseinrichtungen, Sozialträger und die öffentliche Hand bei der Gestaltung inklusiver Übergänge und besserer Unterstützungsstrukturen.
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Dr. Katharina Weiland
HU-FIS-Profil ↗Lebensqualität von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen am Übergang von der Berufsausbildung in die Berufstätigkeit – partizipative Entwicklung eines digitalen Befragungs- und Unterstützungstools
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Lebensqualität von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen am Übergang von der Berufsausbildung in die Berufstätigkeit – partizipative Entwicklung eines digitalen Befragungs- und Unterstützungstools
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Lebensqualität von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen am Übergang von der Berufsausbildung in die Berufstätigkeit – partizipative Entwicklung eines digitalen Befragungs- und Unterstützungstools
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Förderer: Bundesministerium für Arbeit und Soziales Zeitraum: 04/2024 - 12/2028 Projektleitung: Dr. Katharina Weiland, Prof. Dr. Michael Wahl
Das Buch liefert in seinem ersten Teil die theoretischen Grundlagen des Lesens und Schreibens. Sowohl der ''normale'' Vorgang wie auch die denkbaren Störungen im Schriftspracherwerb werden detailliert erläutert und theoretisch systematisiert. Diese klare Strukturierung dient dann in weiteren Kapiteln der Analyse spezifischer Störungen wie z.B. der Legasthenie und der Diskussion unterschiedlicher Ursachenmodelle. Im zweiten Teil des Buches werden Förder- und Trainingsprogramme vorgestellt. Aus der Fülle der Fördermaterialien werden nur diejenigen Methoden und Strategien ausgewählt, für die in empirischen Studien eine Wirksamkeit nachgewiesen werden konnte.
Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete · DOI
<vli:p>Ausgehend von einem Problemaufriss, der Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Beeinträchtigungen im Kontext ihrer individuellen Lebenswelten sowie als Adressat/innenkreis institutioneller Angebote betrachtet, wird die Gefahr des Scheiterns im Hilfesystem beleuchtet. Häufig nicht klar geregelte und nicht partizipativ gestaltete Verweisungspraktiken zwischen Teilsystemen bergen Gefahren für die Entwicklung der Klient/innen, deren Herausforderungen auf der Verhaltensebene mit höchster individueller Vulnerabilität kumulieren. Dieses Spannungsfeld zwischen dem (genuin pädagogischen) Auftrag von Hilfen und den institutionellen Verweisungs- bzw. Ausschlusslogiken macht eine verstärkte Kooperation an den Schnittstellen und Übergängen unerlässlich. Anhand von ausgewählten Aspekten der Zusammenarbeit auf personaler und institutioneller Ebene, die als Anknüpfungspunkt für tiefergehende Diskussionen dienen können, wird Kooperation als Ebene der Professionalisierung konturiert.</vli:p>
Sonderpädagogische Förderung heute · DOI
Der Beitrag legt ausgehend von einer theoretischen Rahmung zur Situation von geflüchteten Schüler*innen mit (vermutetem oder diagnostiziertem) sonderpädagogischem Förderbedarf die konzeptionelle Ausrichtung des drittmittelfinanzierten Projekts „Kompetenzzentrum Flucht, Trauma und Behinderung im Kontext Schule“ (FluKoS) an der Humboldt-Universität zu Berlin dar. Die Angebote des Kompetenzzentrums in den Bereichen Weiterbildung, Information und Vernetzung werden begleitend beforscht, um mögliche Transfereffekte auf die Bildungspartizipation der Schüler*innen abbilden zu können.