Tim Flink erforscht, wie wissenschaftliche Forschung gesellschaftliche Wirkung entfaltet und dabei verschiedene Akteure — Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft — einbezieht. Sein aktueller Fokus liegt auf der Frage, wie Forschung grenzüberschreitende und großgesellschaftliche Herausforderungen bearbeiten kann und gleichzeitig verantwortlich mit ihrem Einfluss umgeht. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen ist das relevant, um zu verstehen, wie Forschungsergebnisse tatsächlich in Praxis und Politik wirken und wie man Forschungsprozesse von Anfang an auf gesellschaftlichen Nutzen ausrichtet. Seine Arbeit hilft, Forschungsprogramme und Innovationspolitik so zu gestalten, dass sie nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern auch nachweisbar zu Lösungen realer Probleme beitragen.
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Tim Flink
HU-FIS-Profil ↗Forderungen nach einem „societal impact“ stehen gegenwärtig in der Wissenschafts-, Technologie und Innovationspolitik hoch im Kurs. Weit über Fragen der wirtschaftlichen Wertschöpfung hinaus, soll wissenschaftliche Forschung andere gesellschaftliche Akteure unmittelbar und verantwortlich einbeziehen, grenzüberschreitende und großgesellschaftliche Herausforderungen bearbeiten und genau in diesem Sinne auch qualitativ bewertbar gemacht werden. Das durch die Stiftung Mercator geförderte Projekt Navigating Societal Impact hat sich zum Ziel gesetzt, Variationen verschiedener Societal Impact Initiativen zu explorieren, konkrete Fallbeispiele näher zu beleuchten und mit verschiedenen gesellschaftlichen Stakeholdern ein reflexives Lerninstrument zu konstruieren, das es erlaubt, über Societal Impact Initiativen gemeinschaftlich zu reflektieren oder diese konkret zu organisieren.
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