Tobias Ludwig erforscht, wie Schülerinnen und Schüler im Physikunterricht lernen, ihre Aussagen zu naturwissenschaftlichen Inhalten durch Experimente und Argumente zu begründen. Auf Basis von grundlagenforschenden Vorarbeiten entwickelt und erprobt er modulare Unterrichtssequenzen für den Schulalltag, die evidenzbasiertes Argumentieren fördern. Das Ziel ist, Lernende zu befähigen, naturwissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur zu kennen, sondern sie selbstständig durch Experimente und logische Argumentation zu stützen — ein Kernaspekt wissenschaftlicher Kompetenz, der für die Schulentwicklung und Lehrkräftebildung relevant ist.
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Tobias Ludwig
HU-FIS-Profil ↗Es ist ein Ziel des naturwissenschaftlichen Unterrichts, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, Aussagen bzgl. naturwissenschaftlicher Inhalte evidenzbasiert, z.B. durch eine Argumentation, zu begründen. Auf Basis von eigenen Vorarbeiten aus der physikdidaktischen Grundlagenforschung sollen modulare Unterrichtssequenzen für die Schulpraxis entwickelt und evaluiert werden, bei denen das naturwissenschaftliche Experiment als Ausgangspunkt für eine diskursiv-kritische Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Informationen im Mittelpunkt steht. Zentrale Themenbereiche sind der Umgang mit Messdaten und ihren Unsicherheiten sowie das Evidenz-basierte Argumentieren im Kontext naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung. Die auf der Basis des design-based research angelegte wissenschaftliche Begleitung prüft, ob sich die Argumentationsfähigkeit, die Nutzung bestimmter Argumentationstypen (also z. B. das Heranziehen von Daten als Evidenz in einer Argumentation) sowie der fachliche Lernerfolg durch die Interventionen (nachhaltig) steigern lassen.
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