Prof. Hurrell erforscht die gegenwärtige Rolle und Zukunft des internationalen Völkerrechts als Ordnungsrahmen globaler Beziehungen. Sein aktueller Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob sich das Völkerrecht derzeit eher verfestigt oder abbaut — insbesondere im Kontext von Wertorientierung, globaler Gerechtigkeit und dem Ideal einer weltweiten Rechtsgemeinschaft. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen ist dies relevant, um zu verstehen, wie stabil und verlässlich internationale Regelwerke bleiben, auf die grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit, Verträge und multilaterale Kooperation angewiesen sind. Seine Analysen helfen, Risiken und Chancen in einem sich wandelnden internationalen Rechtssystem zu bewerten.
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Prof. Dr. Andrew Hurrell
HU-FIS-Profil ↗Die Idee der wertorientierten Verrechtlichung internationaler Beziehungen bis hin zu einer „Weltbürgergesellschaft“ besitzt große Anziehungskraft. Sie zielt ab auf einen weltweiten Frieden und die Verwirklichung globaler Gerechtigkeitsvorstellungen. Die Entwicklung könnte derzeit jedoch durch Reformalisierungs- oder gar Entrechtlichungsprozesse in eine gegensätzliche Richtung gehen. Die Kolleg-Forschergruppe „Zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel“ geht der Frage nach, welche Rolle das Völkerrecht unter den gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung spielt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Rechts- und Politikwissenschaft sollen grundlegende Veränderungen des Völkerrechts erforscht werden, jenseits einzelner Krisensymptome und monokausaler Erklärungsmodelle.
Die Idee der wertorientierten Verrechtlichung internationaler Beziehungen bis hin zu einer „Weltbürgergesellschaft“ besitzt große Anziehungskraft. Sie zielt ab auf einen weltweiten Frieden und die Verwirklichung globaler Gerechtigkeitsvorstellungen. Die Entwicklung könnte derzeit jedoch durch Reformalisierungs- oder gar Entrechtlichungsprozesse in eine gegensätzliche Richtung gehen. Die Kolleg-Forschergruppe „Zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel“ geht der Frage nach, welche Rolle das Völkerrecht unter den gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung spielt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Rechts- und Politikwissenschaft sollen grundlegende Veränderungen des Völkerrechts erforscht werden, jenseits einzelner Krisensymptome und monokausaler Erklärungsmodelle.
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Die Idee der wertorientierten Verrechtlichung internationaler Beziehungen bis hin zu einer „Weltbürgergesellschaft“ besitzt große Anziehungskraft. Sie zielt ab auf einen weltweiten Frieden und die Verwirklichung globaler Gerechtigkeitsvorstellungen. Die Entwicklung könnte derzeit jedoch durch Reformalisierungs- oder gar Entrechtlichungsprozesse in eine gegensätzliche Richtung gehen. Die Kolleg-Forschergruppe „Zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel“ geht der Frage nach, welche Rolle das Völkerrecht unter den gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung spielt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Rechts- und Politikwissenschaft sollen grundlegende Veränderungen des Völkerrechts erforscht werden, jenseits einzelner Krisensymptome und monokausaler Erklärungsmodelle.