Forschende
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Prof. von Steinsdorff erforscht derzeit die Widerstandsfähigkeit und Autonomie von Gerichten unter autoritärem Druck, insbesondere am Beispiel der Türkei und Osteuropas.
Stefan Grundmann forscht an der Schnittstelle von Privatrecht, Rechtsvergleich und europäischer Rechtsintegration.
Prof. Heger erforscht die Europäisierung von Strafrecht und Grundrechtsordnungen, insbesondere wie nationale Rechtssysteme durch EU-Vorgaben transformiert werden.
Prof. Baer forscht an der Schnittstelle von Recht, Geschlecht und Diskriminierung.
Prof. Baer erforscht Diskriminierung und Gleichstellung aus rechtlicher und sozialer Perspektive, mit aktuellem Fokus auf intersektionale Diskriminierungsmuster (Geschlecht, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität) im europäischen Asylrecht sowie auf die Implementierung von Antidiskriminierungsrecht in der Praxis.
Prof. Möllers erforscht gegenwärtig die Verfassungsordnung Europas unter Bedingungen von Pluralisierung und Harmonisierungsdruck sowie die grundsätzlichen Spannungen zwischen liberalen Verfassungsidealen und ihrer praktischen Contestation.
Prof. Binder erforscht gegenwärtig, wie Recht, Geschlecht und kollektive Mobilisierung in sozialen Konflikten zusammenhängen – mit Fokus auf Praktiken von Bürgerinitiativen und sozialen Bewegungen, die Rechtsnormen umschreiben, um ihre Ziele durchzusetzen.
Prof. Dann erforscht die Verfassungsstrukturen und Rechtskulturen außereuropäischer Länder sowie deren historische Verflechtungen mit kolonialen Machtverhältnissen.
Prof. Obergfell erforscht die Beziehung zwischen Demokratie und Eigentum an immateriellen Gütern, insbesondere das Urheberrecht als Grundpfeiler einer freiheitlichen Gesellschaft.
Prof. Ruffert erforscht die rechtliche Ordnung der Europäischen Union, insbesondere wie nationale und europäische Rechtsordnungen zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen.
Prof. Werle forscht zu transnationalen Netzwerken in der Rechtswissenschaft und Kriminaljustiz, insbesondere zum Aufbau und zur Verstetigung von Alumni-Netzwerken aus internationalen Graduiertenprogrammen.
Prof. Wansing erforscht die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, insbesondere im Kontext von Bildung, Arbeit und Recht.
Prof. Hörnle forscht zu Strafrecht in vergleichender und transnationaler Perspektive, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Grundlagen und Grenzen sexueller Selbstbestimmung sowie auf Reformen des Strafgesetzbuchs bei Sexualdelikten gegen Minderjährige.
Prof. Metzger erforscht die rechtliche Regulierung der vernetzten Gesellschaft, insbesondere wie Datenschutz-, Urheberrechts- und Wettbewerbsrecht Selbstbestimmung und Qualitätsjournalismus in digitalen Ökosystemen schützen können.
Prof. Singer erforscht den Schutz von Verbraucherrechten in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft.
Christine Wimbauer erforscht gegenwärtig die Auswirkungen von Long COVID auf Paarbeziehungen, Familienleben und Geschlechterverhältnisse — insbesondere wie erkrankte Personen in ihren Sorge- und Erwerbstätigkeiten nicht anerkannt werden und wie Familien diese Lasten kompensieren.
Prof. Kaiser forscht zur Rolle von Gerichten und Richternetzwerken in der Verteidigung der konstitutionellen Demokratie in Europa — ein aktuelles Projekt, das internationale Richter zusammenbringt, um Krisenphänomene zu analysieren.
Prof. Eifert forscht zu Fragen des Medienföderalismus und zur europäischen Integrationsordnung — insbesondere wie nationale und übernationale Rechtsräume in Spannung zueinander stehen und sich zwischen Harmonisierung und Pluralisierung bewegen.
Prof. Hurrell erforscht die gegenwärtige Rolle und Zukunft des internationalen Völkerrechts als Ordnungsrahmen globaler Beziehungen.
Dr. Prof. Mona Motakef erforscht die Auswirkungen chronischer Erkrankungen wie Long COVID auf Familien, Paarbeziehungen und Erwerbstätigkeit — insbesondere unter dem Blickwinkel von Geschlecht, sozialer Absicherung und Anerkennung.
Prof. Wagner forscht an der Schnittstelle von Privatrecht und Verbraucherverhalten.
Prof. Zimmermann erforscht die Entwicklung und Krise des internationalen Rechtsstaatsprinzips in der Gegenwart.
Prof. Jeßberger erforscht die strafrechtliche Verfolgung von Völkerrechtsverbrechen, insbesondere deren nationale Umsetzung und die Rolle von Staaten im internationalen Strafjustizsystem.
Prof. Marxen erforscht die juristische Aufarbeitung von Unrecht in der DDR, insbesondere die strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und anderen DDR-Behörden.