Martin Klepper erforscht die kulturgeschichtliche Formung von Subjektivität und Selbstverständnis in der Moderne, insbesondere durch Massenmedien und populäre Literatur des 20. Jahrhunderts. Sein aktueller Fokus liegt auf der Analyse, wie Selbstoptimierung und Selbsthilfe-Diskurse in Massenkulturen (etwa in Jugendliteratur wie Nancy Drew oder Hardy Boys) spezifische Persönlichkeitstypen prägen und damit gesellschaftliche Anforderungen an Individuen vermitteln. Er untersucht dabei, wie Krise, Mobilität und verfügbare Erzählmuster in autobiografischen und fiktionalen Texten zusammenwirken und wie sich das moderne Selbst aus diesen Konfigurationen konstituiert. Seine Arbeiten verbinden Literaturanalyse mit Kulturwissenschaft und ermöglichen ein tieferes Verständnis dafür, wie Medien und Narrative Subjektbildung steuern — relevant für Medienunternehmen, Bildungseinrichtungen und Kulturinstitutionen, die verstehen wollen, wie ihre Inhalte Publikumsverhalten und Selbstverständnis prägen.
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Prof. Dr. phil. Martin Klepper
HU-FIS-Profil ↗Förderer: Botschaft und Regierung: Drittstaaten Zeitraum: 02/2002 - 12/2026 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Martin Klepper
Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 03/2009 - 12/2009 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Martin Klepper
Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 09/2016 - 10/2019 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Martin Klepper, Dr. Aleksandra Boss
Studies in narrative · DOI
Why is it that we tend to think about our lives as stories? Why do we strive to create coherent narratives that reflect a particular perspective? What happens when we discover multiple, perhaps conflicting perspectives in our narratives? Following groundbreaking work in the study of narrative identity in the last 20 years, the scholars of this volume have expanded and merged their theories of narrative identity with new perspectives in fields such as narratology, literary theory, philosophy, cultural studies, psychology, sociology, gender studies and history. Their contributions focus on the significance of perspective in the formation of narrative identities, probing the stratagems and narrative means of individuals in testing out personae for themselves.
Anglia - Zeitschrift für englische Philologie · DOI