Forschende
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Prof. von Steinsdorff erforscht derzeit die Widerstandsfähigkeit und Autonomie von Gerichten unter autoritärem Druck, insbesondere am Beispiel der Türkei und Osteuropas.
Prof. Leser forscht an der automatisierten Analyse und Integration großer biomedizinischer Datenmengen, insbesondere zur Unterstützung personalisierter Krebstherapien.
Prof. Kammerzell erforscht die Sprache, Schriftsysteme und Verwaltungsstrukturen des Alten Ägypten, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Analyse von Registerkompetenz (Register- und Stilvariation) in ägyptischen Texten sowie auf die Dokumentation und Interpretation von Grabinschriften und Verwaltungstexten aus der frühen ägyptischen Geschichte.
Joseph Vogl erforscht die Wissensgeschichte und Kulturgeschichte von Textformen und Medien, insbesondere wie Wissen in kleinen, verdichteten Schreibformen organisiert und vermittelt wird.
Prof. Klüver erforscht derzeit die politischen Ursachen und Folgen von Populismus, Rechtspopulismus und Polarisierung in modernen Demokratien – mit Fokus auf Wählerbewegungen, Parteienverhalten und die Rolle von Ungleichheit und Medienberichterstattung.
Prof. Graßhoff erforscht die Geschichte und Epistemologie der antiken Wissenschaften — insbesondere wie griechische, römische und arabische Denker Wissen systematisch aufgebaut und begründet haben.
Prof. Feindt erforscht die Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen hin zu Nachhaltigkeit, mit aktuellem Fokus auf Politikgestaltung und Co-Design-Prozesse.
Prof. Gehrmann erforscht afrikanische Literaturen, Kulturen und ihre globalen Verflechtungen mit Fokus auf zeitgenössische Schreibweisen, Repräsentationen und Diskurse.
Prof. Martus erforscht derzeit, wie digitale Methoden und große Textkorpora die Literaturwissenschaft verändern – insbesondere durch Computational Literary Studies und quantitative Analyse von Literaturbeständen.
Prof. Donhauser erforscht die Entstehung und Veränderung von Sprachregistern in frühen germanischen Sprachen, insbesondere Althochdeutsch und Altschwedisch.
Prof. Jäschke erforscht derzeit, wie Computermethoden und Datenanalyse literaturwissenschaftliche Fragen beantworten können — insbesondere welche Textstellen Literaturwissenschaftler als besonders bedeutsam einstufen und wie Expert*innenwissen dabei eine Rolle spielt.
Prof. Dünne erforscht gegenwärtig die Ästhetik und Kulturgeschichte von Flusslandschaften, insbesondere des Río de la Plata in Argentinien, sowie Fragen von Exil, Migration und menschlich-tierischen Begegnungen in urbanen Räumen.
Prof. Reinhart erforscht die Strukturen und Praktiken von Peer Review als zentrales Steuerungsinstrument der Wissenschaft – aktuell mit Fokus auf die Vielfalt von Review-Formaten, die Rolle von Herausgebern im Publikationsprozess und das Phänomen des predatory publishing im Kontext von Forschungsbewertung.
Prof. Mergel erforscht die politische Kommunikationskultur und Debattengeschichte, insbesondere durch vergleichende Analysen von Parlamentskommunikation (Bundestag und House of Commons) sowie durch kulturhistorische Studien zu Widerstand, Erinnerungskulturen und Grenznarrativen.
Prof. Asper erforscht die Geschichte des antiken griechischen und römischen Wissens, insbesondere wie Gelehrte in der Antike ihre Erkenntnisse durch Texte, Kommentare und narrative Formen vermittelten.
Prof. Hiltmann erforscht derzeit, wie künstliche Intelligenz und digitale Methoden für die Geschichtswissenschaft nutzbar gemacht werden können — mit Fokus auf verlässliche, quellengestützte Systeme.
Prof. Egg erforscht derzeit, wie Metaphern und Metonymien in verschiedenen Registern des Deutschen funktionieren – also wie nicht-wörtliche Ausdrücke je nach Kommunikationssituation (formell, literarisch, alltäglich) unterschiedlich eingesetzt werden.
Prof. Dr. Ruth Conrad erforscht die Predigt als kulturelle und gesellschaftliche Praxis — insbesondere ihre Rhetorik, ihre Legitimierungsfunktionen und ihre Wirkung in Machtverhältnissen.
Prof. Matala de Mazza erforscht die Literatur- und Wissensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Schwerpunkt auf kleinen literarischen Formen (Feuilleton, Impressum, Kurztexte) und ihrer kulturellen Funktionen.
Prof. Klöter erforscht die Geschichte und Gegenwart der chinesischen Sprache und ihrer Varietäten (Hokkien, Hakka, Taiwanesisch) aus historischer, soziolinguistischer und ideologischer Perspektive.
Prof. Tiersch erforscht die politische Kommunikation und Governance-Strukturen der antiken Welt, mit aktuellem Fokus auf die Spätantike und frühe Christenheit (4.–5.
Barbara Meisterernst erforscht die Grammatik des frühen Chinesisch, insbesondere wie Modalität (Möglichkeit, Notwendigkeit, Erlaubnis) und Aspekt (zeitliche Struktur von Handlungen) in vorklassischen und frühmittelalterlichen Texten ausgedrückt werden.
Martin Klepper erforscht die kulturgeschichtliche Formung von Subjektivität und Selbstverständnis in der Moderne, insbesondere durch Massenmedien und populäre Literatur des 20. Jahrhunderts.
Prof. Kurnaz erforscht die Anwendung islamischen Rechts auf moderne Herausforderungen, insbesondere auf technologische und gesellschaftliche Transformationen wie Transhumanismus und medizinische Innovationen.