Prof. Höffler erforscht derzeit die strafrechtlichen, aufsichtsrechtlichen und kriminologischen Grundlagen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Im Projekt MaLeFiz begleitet sie die Entwicklung einer KI-Lösung, die Finanzinstitute bei der automatisierten Erkennung verdächtiger Transaktionen unterstützen soll, aus rechtlicher und kriminologischer Perspektive. Damit adressiert sie ein zentrales Compliance-Problem für Banken, Versicherungen und andere verpflichtete Unternehmen: die Notwendigkeit, meldepflichtige Sachverhalte zuverlässig zu identifizieren, ohne dabei in rechtliche oder ethische Fallstricke zu tappen. Ihre Arbeit verbindet technische KI-Entwicklung mit juristischer Regulierung und schafft damit eine Grundlage für verantwortungsvolle Automatisierung im Finanzsektor.
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Prof. Dr. Katrin Höffler
HU-FIS-Profil ↗Ziel ist die Entwicklung einer KI-basierten Lösung, die private Unternehmen – die sog. Verpflichteten – bei der Detektion meldepflichtiger Sachverhalte nach § 43 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 GwG unterstützt. Das Teilprojekt der HU Berlin begleitet diesen Prozess aus straf- und aufsichtsrechtlicher sowie kriminologischer Perspektive: Es stellt sicher, dass die KI-basierte Lösung dem Status quo und futurus einerseits des Geldwäscherechts, andererseits des Täter:innenverhaltens entspricht.
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