Prof. Hoffmann forscht an der Schnittstelle von Wissenschaftskommunikation und Schulentwicklung: Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse dauerhaft in Schulen, Politik und Gesellschaft verankern, statt sie nach Projektende wieder zu verlieren? Sein aktueller Fokus liegt auf Strategien für nachhaltigen Wissenstransfer zwischen Forschungsinstitutionen und Bildungssystem. Die Arbeiten adressieren ein zentrales Problem für Forschungsförderung und Bildungspolitik: die Überbrückung der Lücke zwischen Forschungsergebnissen und ihrer institutionellen Verankerung in der Praxis.
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Prof. Dr. Thomas Dirk Hoffmann
HU-FIS-Profil ↗Wie gelingt es einem Forschungszentrum, wissenschaftliche Erkenntnisse so in Schule, Politik und Gesellschaft zu verankern, dass sie auch langfristig erhalten bleiben und nicht nach Ende eines Förderprojekts wieder verloren gehen? Mit dieser Frage befasst sich das Fellowship von Hendrik Wiese am Metropolitan Center for Research on Equity and the Transformation of Schools der New York University. Das Metro Center arbeitet seit über 45 Jahren mit Schulen und Bildungsbehörden im Bundesstaat New York zusammen und gilt als eine der profiliertesten US-Einrichtungen für Forschung zu Bildungsgerechtigkeit. Im Zentrum des Aufenthalts stehen zwei Fragen: Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis verlässlich organisieren? Und über welche Strukturen werden Forschungsergebnisse so aufbereitet, dass sie für Schulen, Politik und Öffentlichkeit unmittelbar nutzbar sind? Die in New York erprobten Modelle werden systematisch dokumentiert und auf ihre Übertragbarkeit auf das Zentrum für Inklusionsforschung Berlin (ZfIB) und die Berlin University Alliance geprüft. Der Aufenthalt stärkt zugleich die strategische Partnerschaft zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin und der New York University.
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