Prof. Schetter erforscht, wie lokale Wissensbestände und regionale Perspektiven in einer zunehmend digitalisierten Welt bewahrt, dokumentiert und für überregionale Zusammenhänge nutzbar gemacht werden können. Sein Konsortium De:link//Re:link untersucht Kopplungs- und Entkopplungsprozesse zwischen Regionen und entwickelt dabei neue Ansätze für Wissenstransfer jenseits fragmentierter digitaler Strukturen. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen relevant ist die Methodik zur systematischen Erfassung und Vernetzung von lokalem Wissen — etwa für Governance-Entscheidungen, regionale Entwicklung oder die Dokumentation von Kulturellem Erbe. Die Arbeit verbindet Feldforschung mit Archivarbeit und zielt darauf ab, Gebietsstudien als eigenständige Wissensquelle wieder zu etablieren.
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Prof. Dr. Conrad Schetter
HU-FIS-Profil ↗Das Forschungskonsortium De:link//Re:link hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung von Gebietsstudien für die Wissensproduktion, -kommunikation und -verbreitung in einer Welt aufzuzeigen, die zunehmend durch unkontrollierte Digitalisierung und fragmentiertes Wissen gekennzeichnet ist Unter Einbeziehung des Begriffs “Verbindung” werden insbesondere lokale Perspektiven und neue Wissensdimensionen in den Mittelpunkt gestellt: Lokale Einblicke und neues Wissen. Der Begriff “lokal” umfasst in unserer Forschung nicht nur räumliche, sondern auch und vor allem relationale Komponenten.
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